Logo des Instituts Startseite · Das Institut · ChemNet · Fachinformationen · Internet · Index · Benutzerseiten

NETNEWS - INFORMATIONEN AUS DER GANZEN WELT

Vera Heinau, Heiko Schlichting
Fachbereich Chemie, Freie Universität Berlin

Der nachfolgende Artikel ist im Original in der Mitgliederzeitschrift des DFN-Vereins erschienen. Die dort angesprochenen Leserschaft setzt sich überwiegend aus Beschäftigten der Hochschulrechenzentren und anderen im Netzwerkbereich Tätigen zusammen. Bei der Lektüre des nachfolgenden Textes sollte diese Zielsetzung berücksichtigt werden.

Jeder Wissenschaftler kennt das Problem, sich relevante Informationen schnell und unkompliziert zu beschaffen. Im Zeitalter des Computers und der Vernetzung gibt es neben der Recherche in Online-Datenbanken und dem World Wide Web (WWW) eine weitere interaktive rechnergestützte Informationsquelle. Es sind dies die sogenannten "NetNews" (auch "USENET-News" oder einfach nur "News").

Allgemeine Einführung

NetNews ist ein internationaler Kommunikationsdienst, an dem weltweit über 300.000 Serversysteme von Universitäten, Großforschungseinrichtungen, Firmen und Privatleuten mit schätzungsweise zwölf Millionen Benutzern (Lesern) teilnehmen. Im Wesentlichen kann man die NetNews mit einer großen Zeitung vergleichen, die nur aus Leserbriefen besteht, eingeteilt in verschiedene Rubriken, die hier "Newsgroups" oder "Newsgruppen" genannt werden. Manche Benutzer vergleichen sie auch mit einem großen "schwarzen Brett" und bezeichnen die einzelnen Gruppen als "Bretter". Zur Zeit (November 1996) existieren ca. 5000 international verbreitete englischsprachige Gruppen in ca. 25 formalen Hierarchien sowie ca. 290 deutschsprachige Gruppen in der Hierarchie "de". Zählt man noch die größeren regionalen bzw. nationalen Hierarchien dazu, so kommt man derzeit auf ca. 17.000 Newsgruppen. Die Newsgruppen lassen sich grob in drei Bereiche aufteilen: Computerbezogene Themen, wissenschaftliche Themen und Themen aus allen Gebieten des täglichen Lebens (Politik, Freizeit, Religion, Gesellschaft, Kultur).

Das Grundprinzip im USENET, so nennt man die Gesamtheit der an den NetNews teilnehmenden Rechner, beruht darauf, daß jeder Benutzer eigene Mitteilungen oder Kommentare zu Nachrichten anderer Benutzer in das Netz schicken kann. Auf diese Mitteilungen und Kommentare (sogenannte "Postings" oder "Artikel") können dann wieder andere antworten, so daß eine regelrechte Diskussion über die betreffenden Themen entsteht.

An einer solchen Diskussion kann sich prinzipiell jeder beteiligen, der technisch dazu in der Lage ist. Eine Einschränkung nach Organisation, Zugehörigkeit zu Randgruppen oder Inhalt des Artikels geschieht nicht. Daß sich dennoch in einem Netz von zwölf Millionen Teilnehmern sinnvolle und konstruktive Diskussionen entwickeln können, resultiert aus der Disziplin der Benutzer. Die meisten halten sich freiwillig an übereinstimmend akzeptierte Richtlinien, die den Umgang miteinander und dem Medium NetNews regeln. So wird unter anderem erwartet, daß jeder die Artikel unter seinem eigenen Namen veröffentlicht und sich nicht hinter Pseudonymen versteckt. Ebenso sind persönliche Angriffe und Beleidigungen, aber auch kommerzielle Werbung unerwünscht. Diese Netiquette getauften Richtlinien werden regelmäßig in den Newsgruppen für neue Benutzer veröffentlicht.

Die Anfänge von USENET reichen zurück bis in das Jahr 1979, als Studenten der Duke University und der University of North Carolina ein System zum Austausch von Informationen entwickelten. Die ersten Rechner, die auf diese Weise kommunizierten, hießen duke und unc. Seit dieser Zeit hat nicht nur die Anzahl der teilnehmenden Rechner, sondern auch die Menge der transportierten Daten erheblich zugenommen. Zur Zeit beträgt die täglich erzeugte Datenmenge etwa 320 MByte in den Gruppen ohne Binärdaten (Volumen inkl. Binärdaten: 1,5 GByte). Die darin enthaltenen Informationen lassen sich nur deshalb sinnvoll nutzen, weil NetNews durch Toplevel-Hierarchien thematisch gegliedert vorliegen, die noch weiter aufgeteilt sind.

Als Toplevel-Hierarchie bezeichnet man den ersten Teil des Newsgruppennamens (bis zum ersten Punkt). So kennzeichnet z.B. "de" im Namen der Gruppe "de.comp.sources.unix" die Zugehörigkeit zur Toplevel-Hierarchie "de". Die anderen Namensbestandteile "comp", "sources" und "unix" werden dementsprechend als "Secondlevel-Hierarchie", "Thirdlevel-Hierarchie" usw. bezeichnet. Sie geben eine weitere Verfeinerung an (Themenbereich Computer, Quellcodes für Unix).

Man unterscheidet u.a. "globale" und "nationale" Toplevel-Hierarchien. Die globalen Hierarchien wurden angelegt mit der Intention, sie weltweit zu verteilen; ihre Kommunikationssprache ist englisch. Die nationalen Toplevel-Hierarchien werden normalerweise innerhalb des jeweiligen Landes verteilt; Kommunikationssprache ist die Landessprache. Die Anzahl der täglich erzeugten Artikel (ca. 125.000) verteilt sich vor allem auf die Hierarchien alt (38%), rec (26%), comp (13%), soc (6%), bit (2%) und sci (2%). Der Anteil der Hierarchie de liegt bei 3%. Bei der deutschsprachigen Toplevel-Hierarchie (de.*) ist zu berücksichtigen, daß dort die Newsgruppen der zweiten Ebene (de.comp, de.sci...) zwar gleichnamig mit den entsprechenden globalen Toplevel-Hierarchien (comp, sci...), jedoch nicht mit ihnen identisch sind. Es handelt sich hier lediglich um deutschsprachige Newsgruppen, in denen über eine ähnliche Thematik diskutiert wird wie in den entsprechenden globalen Hierarchien.

Über die Einrichtung solcher Newsgruppen entscheiden die NetNews-Nutzer in einem in den Netiquette genau beschriebenen Verfahren, dem sogenannten Voting. Nach einer Diskussionsphase in den News wird dabei per E-Mail namentlich über die Einrichtung der zur Diskussion stehenden neuen Newsgruppe abgestimmt.

Technischer Ablauf

Von den Benutzern verfasste Artikel werden auf dem Rechner in ein Programm, das sogenannte "Newssystem" eingespeist. Dieses Programm verarbeitet den Beitrag gemäß seinen Voreinstellungen - es weiß z.B. genau, welche Beiträge nur für andere Benutzer des eigenen Rechners gedacht sind, welche an andere Rechner weitergeleitet werden sollen und welche zur Wartung des Newssystems bestimmt sind (sogenannte Control-Messages). Irgendwann tritt der Rechner dann mit seinen direkten Partnerrechnern im USENET in Kontakt. In Deutschland geschieht dieses bei WIN-Teilnehmern meist mittels TCP/IP (Internet-Protokoll), im privaten und kommerziellen Bereich oftmals noch mit UUCP (Unix to Unix CoPy) über Telefonmodem oder ISDN. Beide Rechner verständigen sich dann über ein eigens definiertes Protokoll (NetNews Transfer Protocol, NNTP) und tauschen die neuesten Artikel aus. Dieser zweite Rechner hat nun den neuen Artikel bekommen und tauscht ihn seinerseits mit seinen eigenen Partnerrechnern aus, die ihn dann ihrerseits weitergeben usw. Dieses Schneeballprinzip führt dazu, daß der Artikel, der auf einem einzelnen Rechner geschrieben und auf die Reise geschickt wurde, sehr schnell auf allen dem USENET angeschlossenen Rechnern gelesen (und beantwortet) werden kann.

Die Verbreitung von Artikeln kann der Betreiber eines Newsservers mit einer Konfigurationsdatei festlegen. Auf diese Art und Weise ist es auch möglich, Newsgruppen für Diskussionen und Informationen in der Region oder der eigenen Organisation einzurichten. So wurde in Berlin die Hierarchie "bln" eingeführt.

Ebenso wie die Verbreitung genau gesteuert werden kann, ist es möglich anzugeben, wie lange bestimmte Newsartikel im eigenen Newssystem verbleiben sollen. Dies kann sowohl für einzelne Newsgruppen als auch für ganze Hierarchien erfolgen, so daß Artikel in besonders wichtigen und interessanten Gruppen länger zur Verfügung stehen als in weniger relevanten.

Um eine schnelle und zuverlässige Newsversorgung sicherzustellen, tauscht jeder Newsserver mit mehreren anderen Newsservern Artikel aus. So bewirkt der Ausfall einzelner Newsserver keine nennenswerte Beeinträchtigung der Newsverteilung. Diese redundante Versorgung über mehrere Newsserver (Newsfeeds) bewirkt zwar eine schnelle Verteilung, erfordert aber auch spezielle Mechanismen zur eindeutigen Identifizierung eines Artikels, damit ein und derselbe Artikel nicht mehrfach eingespielt wird. Die Identifizierung geschieht aufgrund einer sogenannten Message-ID, die beim Erzeugen eines Artikels automatisch generiert wird. Erhält das Newssystem einen Artikel, dessen Message-ID schon bekannt ist, so wird dieser ignoriert, um unerwünschte Duplikate (sogenannte Dupes) zu vermeiden. Die Möglichkeit, vor dem Versenden des kompletten Artikels anhand der Message-ID zu prüfen, ob dieser bereits auf dem Zielrechner vorhanden ist, hilft unnötigen Datentransfer zu vermeiden. Dieses als IHAVE/SENDME bekannte Verfahren wird normalerweise bei Newstransport über TCP/IP eingesetzt. Dadurch wird die Belastung des Netzes so gering wie möglich gehalten.

Wie bekommt man NetNews?

Der Newsaustausch zwischen deutschen und internationalen Newsservern erfolgt über die Newsserver der deutschen Provider (DFN, EUnet, XLink,...). Dieses geschieht normalerweise unabhängig voneinander über die anbietereigenen Standleitungen. Durch die existierenden Querverbindungen erfolgt ein sehr schneller Abgleich zwischen den auf verschiedenen Wegen "importierten" NetNews, so daß quasi von jedem Anbieter das gesamte Spektrum angeboten und geliefert werden kann. Da die über die verschiedenen Organisationen geholten Artikel alle auch mit Rechnern ausgetauscht werden, die Teilnehmer des WIN sind, ist es heutzutage innerhalb des WIN möglich, die NetNews vom netztechnisch an günstigsten gelegenen WIN-Newsserver zu holen, unabhängig davon, mit welchem IPAnbieter man einen Vertrag hat. Bis zur 13. DFN-Betriebstagung war das noch umstritten, da das EUnet seinen Kunden untersagt hatte, über das EUnet bezogene NetNews an Rechner weiterzuleiten, die nicht Mitglied des EUnet sind. Auf der Tagung am 9. Oktober 91 einigten sich die Vertreter der drei IP-Anbieter bei der Planung zur Gründung eines NetNews-Arbeitskreises dann dahingehend, daß es nicht sinnvoll sei, nur aus Gründen der Policy netztechnisch ungünstige Verbindungen aufzubauen. Das deutsche EUnet gestattet seitdem seinen Mitgliedern, die NetNews innerhalb des WIN beliebig weiterzugeben. Die beiden anderen Anbieter hatten ihren Mitgliedern schon vorher keine derartige Beschränkung auferlegt.

Technische Voraussetzungen

  • Hardware
Grundlegende Voraussetzung zum Bezug von NetNews ist natürlich der Anschluß an einen Newsserver. Dies erfolgt im WIN über X.25 mit TCP/IP-Protokoll, kann aber auch über Telefonleitungen oder ISDN realisiert werden. Letzteres bietet vor allem für Organisationen, deren Institute bzw. Dienststellen räumlich weit auseinanderliegen, den Vorteil, daß nicht alle Abteilungen über einen eigenen WIN-Anschluß oder einen Anschluß an ein LAN verfügen müssen, wenn sie den Kommunikationsdienst NetNews nutzen wollen. In einem solchen Fall genügt es, wenn sie via Telefon eine Verbindung mit dem Newsserver ihrer Organisation aufbauen. In einem LAN wird prinzipiell nur ein Newsserver benötigt, der nach Möglichkeit für diese Aufgabe dediziert sein sollte. Alle anderen Rechner können dann als Clients mittels geeigneter Software auf die Daten des Servers zugreifen. Ein solches Verfahren hat mehrere Vorteile: Die grundsätzliche Installation von NetNews sowie die Wartung der Software und der Daten muß nur an einer Stelle erfolgen; die Datenmenge muß nur an einer Stelle vorgehalten werden; eine Koordination mehrerer Server entfällt; der Anschluß weiterer Abteilungen ist nicht so kompliziert, da dort nur Clients eingerichtet werden müssen.

Die Ansprüche an die Prozessor-Leistung eines Newsservers sind nicht besonders hoch. Jedoch sollte man für den zentralen Server einer Organisation eine Plattenkapazität von mindestens 3 GByte, besser jedoch 4-5 GByte, zur Verfügung haben. Der erforderliche Menge an Arbeitsspeicher hängt von der verwendeten Software sowie der Anzahl der Newsfeeds und Clients ab, sollte aber nicht unter 32 MByte (besser 64 MByte) betragen. Server, die viele Newsfeeds betreiben, sollten mit 128 MByte ausgestattet sein. Das wichtigste Kriterium für einen Newsserver ist allerdings seine Stabilität. Es sollte sich möglichst um einen Rechner unter dem Betriebssystem Unix (keine Variante im experimentellen Stadium) handeln, der möglichst nicht zu anderen Forschungszwecken oder für Userbetrieb genutzt wird. Um eine optimale Stabilität zu gewährleisten, ist ein dedizierter News- oder Kommunikationsserver sinnvoll.

  • Software
Newssoftware gibt es für viele Betriebssysteme, die meisten Newsserver werden allerdings unter Unix betrieben. Hier wird traditionell oftmals noch das Softwarepaket CNews eingesetzt, total veraltet ist mittlerweile das Paket BNews, das heutzutage nicht mehr eingesetzt werden sollte. Seit Mitte 1992 steht mit INN eine weiteres Softwarepaket zur Verfügung, das eine besonders schnelle Verteilung auf dem Internet ermöglicht. Inzwischen aus dem Teststadium entwachsen, hat sich INN im Bereich des Internet fast vollständig durchgesetzt; alle wichtigen Server verwenden mittlerweile diese Software.

Zum Transport der News über Internet wird zusätzlich die Software für NNTP (NetNews Transport Protokoll) benötigt, die nach dem bereits beschriebenen IHAVE/SENDME-Verfahren arbeitet. Erfolgt der Newstransport nicht über Internet, so wird meist das Programm UUCP verwendet, das zur Standardsoftware eines Unix-Systems gehört. Die Newssoftware (CNews, INN) und die Transportsoftware (NNTP) sind frei erhältlich und können von jedem guten Anonymous-FTP-Server bezogen werden. Die zuvor genannten Programm- und Softwarepakete sind in erster Linie für den Betreuer des Newsservers (Newsmaster) von Belang. Für den einzelnen Benutzer ist entscheidend, wie er möglichst komfortabel auf die in den NetNews enthaltenen Informationen zugreifen kann. Diese Aufgabe übernimmt eine "Newsreader"-Software. Bekannt und auch immer noch verwendet, ist das Programm "rn", das zusammen mit BNews verteilt wurde und inzwischen auch als netzwerkfähige Version unter dem Namen "rrn" existiert. Neuer und komfortabler sind "nn", "trn" und "tin". Diese Newsreader benötigen kein Grafikterminal und sind somit gut für das Lesen der NetNews über ASCII-Terminals oder Terminalprogramme geeignet. Es sind auch Newsreader für die Verwendung unter X-Windows geschrieben worden, so z.B. "xrn". Alle genannten Programme sind ebenfalls bei Anonymous-FTP-Servern frei erhältlich. Die Verteilung der Newsartikel vom Server zu den Clients kann über NFS, NNTP oder auch einer Kombination aus beiden erfolgen.

Betreuung

Die personellen Anforderungen, die der Betrieb eines Newsservers mit sich bringt, sind nicht sehr hoch, allerdings auch nicht zu vernachlässigen. Selbst ein gut installierter Newsserver ist nicht völlig wartungsfrei, da NetNews ein dynamisches System sind - neue Newsgruppen oder -hierarchien werden eingeführt, andere eingestellt oder es finden Reorganisationen historisch gewachsener Gruppen statt usw. Dieses Geschehen sollte vom Newsmaster verfolgt werden, da auf einem gut gewarteten Newsserver nur die Gruppen neu eingerichtet werden sollten, die durch die USENET-Gemeinschaft in den oben beschriebenen Votings beschlossen wurden, ebenso sollten eingestellte Newsgruppen auch baldmöglichst aus dem Newssystem entfernt werden. Zusätzlich muß ein Newsmaster sich natürlich um die Aktualisierung der von ihm verwendeten Software kümmern, wobei die Lektüre der Newshierarchie "news" sehr hilfreich sein kann. Alles in allem erfordert eine gute, intensive Betreuung eines größeren Newsservers mindestens 10-15 Arbeitsstunden in der Woche.

Literatur

Eine detaillierte Beschreibung der NetNews kann man den Nutshell Handbooks entnehmen. Technische und formale Regeln für den Newsaustausch sind in den RFCs 1036 (NetNews), 977 (NNTP) und 822 (Mail, Internetadressen; Updates in RFC 1327 ) enthalten. Ein RFC (Request for Comments) ist die Zusammenfassung der allgemein akzeptierten Regeln und Konventionen, die das jeweils abgehandelte Thema betreffen. Er ist in gewisser Weise vergleichbar mit DIN-Vorschriften, hat jedoch natürlich keinerlei gesetzgebenden Charakter. RFCs kann man von Anonymous-FTP-Servern erhalten. Einführungen in Geschichte und Grundgedanken des USENET finden sich auch in der NetNews-Gruppe news.announce.newusers.
Aktualisierte Fassung vom 08.12.1993; der Originalartikel ist in den DFN-Mitteilungen, Heft 28, März 1992, S.14-17 erschienen.
Letzte Änderung in der HTML-Fassung am 19.12.1996.
Heiko Schlichting, Vera Heinau
  English version

www@chemie.fu-berlin.de Letzte Änderung: 2003-07-31