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Evaluation des Chemiepraktikums für Mediziner: Kritik

Wintersemester 2001/02

V. Spezielle Fragen, Kritik und Änderungswünsche

Wie schätzen Sie den Wert des Praktikums für Ihre Ausbildung ein?
"notwendig zum Auffrischen der Chemie, weil abgewählt"
"grundlegend"
"Grundlage"
"generell Chemie-Praktikum: gut; dieses Praktikum: zu viel Streß für nicht zu große Bedeutung für mich"
"Grundlage für Biochemie: wichtig"
"Grundlage für Biochemie"
"Relativ wichtig, auch für Biochemie später."
"Ich denke, das Chemie-Praktikum ist wertvoll für die Vorbereitung auf spätere Bereiche (Biochemie)."
"Für Leute, die mehr in die Forschung gehen wollen, sehr wichtig; sonst relativ wichtig"
"relativ unwichtig" bzw. "gering", "niedrig" (6 x)
"relativ wichtig" bzw. "ziemlich hoch" (4 x)
"wichtig" bzw. "hoch" (8 x)
"sehr wichtig" bzw. "sehr hoch" (3 x)
"sehr hoch (da Biochemie im Anschluß)"
"könnte noch mehr Medizin bezogen sein, besonders bei der Anorganik"
"mehr klinische Bezüge wären sinnvoll, denn wirklich qualitativ hochwertig sind die Versuche nicht"
"eher gering, aufgrund der rasanten Aufeinanderfolge der Infos"
"mittel" bzw. "durchschnittlich" (3 x)
"höchstens mittel"
"mittelmäßig, in dem Ausmaß nicht nötig" [Zahnmed.]
"mittelmäßig" [Zahnmed.]
"das Praktikum ist unnötig" [Zahnmed.]
"Gering, da das Praktikum nicht an das Studienfach (Zahnmedizin) angepasst ist!"
"viel besser als Physik"
"Seminar: wichtig für theoretische Grundlagen; Praxis (Versuche): eher gering"
"brauchbare Allgemeinbildung"
"Wenn man an die Schule gehen will, braucht man das eigentlich nicht so speziell" [Bio-LA]
"Für meine Ausbildung zur Grundschullehrerin schätze ich den Wert des Praktikums gering ein." [Bio-LA]
"relativ gering, hätte mir mehr Praxisnähe für Bio-LA gewünscht"
"Keinen Wert, da ich lediglich Grundschullehrerin werden möchte!" [Bio-LA]
"Ein chemisches Grundverständnis ist nötig und wird auch straff vermittelt."
"Die Frage, warum, sei hier mal außer acht gelassen ... Viel gelernt habe ich glaube ich nicht, allerdings hat es dafür mehr Spaß gemacht als z.B. stumpfes Auswendiglernen."
"gering, noch kein Wert ersichtlich"
"Chemie spielt eine große Rolle für meine Ausbildung"
"Ich hoffe, es hilft."
"Aufgrund der schlechten Ausbildung (methodisch-didaktisch) der Ausbilder ist der Lerneffekt sehr niedrig."
"wichtige Grundlagen (aber v.a. selbst angelesen)"
"Ermöglicht ein gewisses Grundplateau; kann also nicht schaden, sondern fördern!"
"Wiederholung und teilweise Vertiefung des Schulwissens nach Schulabschluß (Abitur '99)"
"Vom Arbeitsaufwand zu hoch im Vergleich zu meiner Meinung nach wichtigeren Fächern wie Anatomie (auch SWS-mäßig): mehr Chemie als Anatomie."
"Da ich zuvor kaum etwas mit der Chemie zu tun hatte, ist das Praktikum für mich insofern wichtig, daß ich nun einschätzen kann, wieviel Chemie auch in meinem Studiengang erforderlich ist und was ich beherrschen muß. Der Wert besteht somit darin, daß meine ersten Berührungsängste (mit Chemie) abgebaut wurden."
"Na, ich hoffe mal, daß mir das Praktikum wirklich gut durch Biochemie helfen wird!"
"Kann ich jetzt noch nicht sagen."
"Ist auf jeden Fall gut, macht das Lernen praktischer, anschaulicher."
"gute Wiederholung und viel neuer Stoff"
"da Chemie großen Teil der Vorklinik einnimmt: wichtig"
"Chemie ist nicht von primärem Interesse, aber ich denke, ein fundiertes Hintergrundwissen ist unbedingt nötig."
"Ich denke, für das Medizinstudium ist das Praktikum von Bedeutung und nicht zu unterschätzen."
"Wichtig, weil man elementare Prozesse im menschlichen Körper leichter begreift."
"Das Praktikum ist sicher sinnvoll, um chemische Grundlagen, die auch für andere medizinische Bereiche wichtig sind, zu erlernen."
"Wenig Wert, da hauptsächlich Eigenarbeit geleistet wurde; Prioritäten?; Zukunftsblick Richtung Biochemie fehlt, daher schwer zu beurteilen, was Grund- und was 'Sonder'wissen ist."
- Ist Ihre Fähigkeit, Experimente erfolgreich durchzuführen, gefördert worden?
"eigentlich schon"
"ein wenig" (6 x)
"naja" (2 x)
"ja" (27 x)
"ja, aber mehr unter Zwang als unter Interesse"
"ja, aber nur aufgrund des persönlichen Engagements der Tutorin"
"ja, man lernt, worauf es bei der Durchführung der Experimente ankommt"
"Ich denke, daß ich keine Experimente brauche, aber gefördert wurde es auf jeden Fall."
"nein" (15 x)
"nein, schon in der Schule viel experimentiert" (4 x)
"nein, Zeit für allg. Erklärung hat gefehlt"
"nein, wenn gute Anleitungen vorhanden sind, war ich immer in der Lage, Experimente richtig durchzuführen"
"nein, da Chemie-Leistungskurs sehr gute Grundlage + keine Betreuung beim Experimentieren durch Tutor"
"mittel"
"kaum" bzw. "nicht besonders" (2 x)
"kaum, da wenige Experimente"
"Man kann es leicht umgehen, die Experimente selbständig zu machen."
"besser als zuvor"
"Nicht besonders, da die meisten schon bekannt waren. Vielleicht neuere Experimente durchführen und nicht immer die gängigen, dann kann man auch sehen, ob es erfolgreich abläuft oder nicht."
"Auf jeden Fall, da ich vorher nichts Vergleichbares gemacht habe und dementsprechend am Anfang sehr überfordert war und zum Teil noch bin."
"Es muss halt durchgeführt werden ..." [Bio-LA]
"alles gelungen, aber experimentieren konnte ich schon (titrieren, schütteln)"
- Sonstiges?
"Die Tutorin sollte etwas mehr Interesse an unserem Verständnis/Unverständnis aufbringen; sie sollte auf unsere Fragen besser eingehen"
"die Brille paßt mir nie"
"die sehr guten Erklärungen unserer Tutorin haben die relativ schlechte Praktikumsausstattung und -organisation kompensiert"
"die Experimente scheiterten oft an fehlenden Geräten und überalterten Chemikalien, was verwirrt und kaum motiviert"
"Herstellung von Alkohol wäre schön gewesen"
"Viel zu wenig Zeit, um sich ordentlich vorzubereiten (mit Physik und Anatomie nebenbei). Für Studentinnen, die vorher mit Chemie nix zu tun hatten, beinahe unmöglich zu folgen."
"Experimente sind meiner Meinung nach langweilig und bringen mir für meine Chemiekenntnisse nichts."
"Leider sind einige Experimentierutensilien (z.B. funktionstüchtige Pipetten) nicht in ausreichender Anzahl in den Laboren vorhanden."
"Wir waren bei den Experimenten so schlecht ausgestattet, daß immer nur 1 Versuchsdurchführung möglich war, d.h., die meiste Zeit hat man nur zugeguckt. Besonders unmöglich finde ich es, daß am 6. Praktikumstag nur ein einziger (!) Baukasten zur Verfügung stand. Meiner Meinung nach wäre es absolut notwendig, daß jeder Praktikant - oder zumindest immer 2 - einen Baukasten bekämen! Weiterhin waren einige Chemikalien schon so alt, daß die zu erwartenden Reaktionen nicht mehr abliefen!"
"Dauer des Praktikums steht in gutem Verhältnis zur Wichtigkeit."
"Schade, daß man die meiste Zeit während des Praktikums im Labor nach Materialien suchen muß."
"mehr medizinische/biologische Bezüge herausstellen, zur Sinnerfassung des Praktikums"
"Der Tutor ... fällt durch seine menschlich schlechte Haltung besonders auf."
"allgemeines Verständnis und Zusammenhänge werden gefördert, viele Wiederholungen machen sich gut"
"Es war sehr überraschend, was alles vorausgesetzt wird, aber letztlich bekommt man alles mit der Zeit mit."
"mehr medizinrelevante Themen für spätere Anwendung in Praxis, mehr Theorie und Anwendungen"
"Assistenten in Pädagogik und Didaktik schulen."
"Ich finde es schade, dass sich anscheinend in all den Jahren nichts am Konzept verändert hat! Hoffe auf den Crashkurs."
"Ausstattung der Labors teilweise ungenügend (Modellbaukasten)"
"zu massiges Wissen in einem Semester"
Wie schätzen Sie den Wert der Veranstaltung für die Ausbildung in Ihrem Fach ein?
"sind Grundvoraussetzungen fürs weitere Studium"
"gut, aber nur allgemein"
"gut" (2 x)
"wichtig" bzw. "hoch" (8 x)
"sehr wichtig" bzw. "sehr hoch" (2 x)
"sehr wichtig: Biochemie, Forschung, Allgemeinwissen"
"allg. recht hoch"
"Veranstaltung sollte mehr fachbezogen sein"
"Chemie braucht man immer: Wert für Humanmed. daher hoch"
"Chemie ist sicherlich eine sehr wichtige Grundlage für die Medizin, deshalb finde ich auch das Praktikum wichtig"
"schon sinnvoll für weiteren Werdegang; es wird zu viel vorausgesetzt; nicht jeder hatte Chemie-Leistungskurs; leider wenig Motivation, da der Bezug zum Fach fehlt"
"mittelmäßig" bzw. "durchschnittlich wichtig" (3 x)
"durchschnittlich bis hoch"
"relativ hoch" (2 x)
"Das erforderliche Chemie-Wissen für Mediziner wird kaum vermittelt, das bloße Erwähnen bestimmter Dinge verwirrt, die Zeit aber ist zu knapp."
"gering" bzw. "niedrig" (7 x)
"gering (aber essentielle Grundlagen für Biochemie)"
"viel zu umfassend, werde nicht so viel brauchen" [Zahnmed.]
"brauchbar"
"Für mein Fach (Biologie) schätze ich den Wert der Veranstaltung mittelmäßig bis hoch ein."
"wirklich relativ wenig relevant" [Bio-LA]
"schon erforderlich"
"mit Biologie hoch, ohne Bezug gering"
"war O.K."
"Mittelmäßig, da es später eventuell bei Biochemie hilfreich sein könnte!"
"sehr gering" [Zahnmed.]
"Diese Ausbildung brauche ich, um weiterzukommen im Studium; ob im späteren Beruf dieses Fachwissen Chemie eine große Rolle spielt, glaube ich auf keinen Fall."
"Kann ich jetzt noch nicht sagen."
"Basis für andere Fächer."
"hat relativ hohen Stellenwert, da sich die Biochemie noch anschließen wird und man 'aufbauen' kann"
"Ich möchte Biologie in der Grundschule unterrichten und andere grundschulrelevante Fächer. Wert = 0."
"Zu umfangreich und aufwendig im Vergleich zum Nutzen."
Welche Änderungen an den Experimenten schlagen Sie vor?
"soweit in Ordnung" bzw. "keine" (7 x)
"keine, sehr gut; vielleicht etwas viel"
"weniger von der Anzahl, um sich mehr auf das wesentliche konzentrieren zu können"
"weglassen oder zumindest verringern"
"weniger Umfang"
"Reagenzien zu alt, so daß Versuche scheitern; mehr Platz, mehr Material"
"könnten mal wieder geordnet werden, so daß nicht ständig Experimente wiederholt werden"
"mehr Platz zum Arbeiten; Vergleiche bzw. Bsp. aus dem Alltagsleben einbeziehen, damit Inhalt verständlicher wird"
"höhere Orientierung an fach- und praxisbezogenen Problemen (eher für Mediziner, nicht so allgemein), bessere Materialien, mehr Zeit"
"praktischer, bzw. auf Medizin bezogen"
"Es müssten immer Experimente mit Bezug auf unseren Fachbereich sein."
"In der Kürze liegt die Würze!"
"Weitere anschauliche Demonstrationsversuche."
"Nicht so viele Experimente zum gleichen Thema."
"Experiment 5-6 [Temperaturabhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit] macht absolut keinen Spaß!"
"Die Ausstattung sollte extrem verbessert werden, so daß die Experimente auch tatsächlich von den Praktikanten durchgeführt werden können!"
"Nicht so chaotisch, stressig, sondern strukturierter, so daß einem genau der Sinn der Experimente klar ist."
"Weniger Experimente, da man bei der hohen Anzahl nicht mehr durchsteigt. Bessere Vor- und Nachbesprechung."
"Praxisnahe Experimente: Nachweise von Stoffen in Pflanzen- oder Tierprodukten" [Bio-LA]
"Teilweise fehlten bestimmte Zusatzhinweise zu Versuchen. Bei Praktikumstag 1, Versuch 6? fehlt der Hinweis, die gefärbte Lsg. auf 2 Reagenzgläser gleichmäßig zu verteilen, sonst keine Vergleichbarkeit möglich."
"bessere Aufarbeitung der Fragen, weniger Prüfungen"
"mehr"
"Experimente so auswählen, dass man nicht vorher die Antwort kennt: also neue Experimente und nicht immer alte und gängige."
"Experimente müssten besser verteilt werden. Bsp.: manche dauern 1 min ... andere 20 min; es sind aber nicht genug vorhanden, um mehrere kleine Experimente zu machen."
"chemische/biologische auf den Beruf bezogene Experimente"
"Aufwendigere/spektakulärere Experimente würden das Interesse an denselben steigern."
"Bei Versuchen sollte nicht angegeben werden, was man beobachten kann (z.B. Farbumschläge, Niederschläge), da sonst die Motivation nachläßt, den Versuch durchzuführen."
"weniger + eindrucksvollere Experimentenauswahl"
"Experimente vorher besprechen und mehr Bezüge schaffen"
"Chemikalien müssen immer frisch sein, damit die Experimente auch funktionieren."
"Die Experimente hätten zum Teil noch praxisbezogener sein können, die chemischen Prozesse im menschlichen Körper wurden nicht immer deutlich genug."
"Weniger ist manchmal mehr. Experimente, die besser Prüfungsfragen erkennen lassen."
"Man sollte dafür sorgen, daß jeder jedes Experiment zumindest sehen kann, da dies zu größerem Verständnis führt."
Welche Änderungen an der Durchführung des Praktikums schlagen Sie vor?
nicht samstags (17 x). "Samstag ist Tierquälerei"; "denn das Wochenende ist die einzige Zeit, in der man intensiv für andere Fächer zu Hause lernen kann"
"war alles in Ordnung" bzw. "man kann es so lassen" (2 x)
"weniger abgehoben und professionell gestalten, damit auch Leute, die keine Ahnung haben, motiviert sein können"
"etwas kleinere Gruppen"
"es sollten weniger Studenten pro Praktikumsgruppe sein, damit der Lerneffekt größer wird"
"bessere Organisation; zu viele Menschen pro Praktikumseinheit sind störend; Labor ist einfach zu klein für Anzahl; Reagenzien zu alt, zu wenig"
"mehr auf praktische Medizin bezogen"
"Die Gruppen müssen kleiner werden, damit alle mindestens die Hälfte aller Experimente machen können."
"nicht so viel Stoff auf einmal, lieber länger Zeit zur Verfügung stellen"
"(mehr Zeit) und nicht so viel Stoff auf einmal!"
"auf Skripte schreiben dürfen"
"Aufgrund der begrenzten Ausstattung und Zeit ist es natürlich nicht möglich, dass jeder Student alle Experimente durchführt - leider. Um die Mitarbeit und Aktivität der Studenten zu fördern, könnten die Experimente aufgeteilt werden, so dass sich jeder intensiv mit der Durchführung und Auswertung beschäftigen kann, und das Verständnis für einige erhöht wird."
"Genug Material wäre schön. (Es haben immer Reagenzgläser, Pipetten usw. gefehlt.) Materialien total veraltet. Nur ein Molekülbaukasten pro Gruppe? Viel zu wenig."
"Den Praktikanten sollte mehr die Möglichkeit gegeben werden, selbst Versuche durchzuführen."
"Fragenkataloge sind ohne Skript nicht zu lösen, Abschreiben kann jeder! Viel zu schwere Fragen!"
"Abschaffen oder Umfang stark verringern, denn man lernt nicht sooo viel mehr, wenn man ewig im Praktikum bleibt. Sinnvoller wäre ein höherer Zeitaufwand für die Theorie. Das würde das Verständnis viel besser fördern."
"weniger Zeitaufwand, weniger komplex"
"weniger Zeitaufwand"
"bessere Ausstattung an: Pipetten, funktionstüchtige pH-Meter, Ionenaustauscher, Atombaukästen u.v.m."
"Zu viel Aufwand! Fragenkatalog + Kolloquium sind zu viel. Fragenkatalog uneffektiv, da er meist nur abgeschrieben wird (wegen Zeitnot); besser: Kolloquium als Gespräch untereinander (gegenseitiges Erklären und Abfragen) oder Tutor führt Gespräch mit allen Studenten, d.h., jeder diskutiert mit."
"Ich finde den Zeitaufwand für Praktikum und Beantwortung von Kolloquium und Fragenkatalog viel zu groß, es müßte eine allgemeine Lehrveranstaltung stattfinden, die alle motiviert mitzudenken, denn wenn der Assistent nicht besonders motiviert ist, wie sollen es die Studenten sein? Fragenkatalog ist eigentlich in Ordnung, dieser könnte aber mündlich besprochen werden und einen Mix aus Kolloquium und Fragenkatalog beinhalten."
"keine"
"medizinische/biologische Bezüge würden Lernerfolg steigern"
"zu beantwortende Fragen(katalog) enger mit Seminarinhalt korrelieren"
"Z.B., dass eine Gruppe zu einigen Themen Experimente selbst ausdenken kann. D.h., man arbeitet zuerst eine Theorie heraus, wie man an ein Problem herangeht und sie experimentell durchführen müsste, dann versucht man dies ins Praktische umzusetzen und kann beobachten, ob dies erfolgreich abgeschlossen werden kann oder nicht!"
"mehr Wiederholungen, mehr Zwischentests"
"Nur eine Gruppe in einem Labor: 30 Personen sind einfach zuviel!"
"weniger Kolloquiumsfragen, dafür mehr Fragen für den Fragebogen (freitags bis spät dazusitzen, ist schon sehr ermüdend)"
"weniger gesundheitsschädliche Stoffe"
"Das Praktikum lief bei mir verständlich und im nötigen Umfang ab."
"Erst Fragen (Versuche) besprechen, dann experimentieren. Mehr die Praxis mit einbeziehen: Vorstellungsvermögen, Realität."
"Weniger Experimente und mehr komprimiertes Wissen vermitteln."
"Vorlesungsthemen sollten zu dem Praktikumstag auch zeitlich parallel laufen! Es bringt nichts, die theoretischen Grundlagen erst 'nachzuschieben'!"
"Experimente kürzen, statt dessen mehr theoretische Vorbereitung für die Klausur, z.B. Altklausuren besprechen."
"Aufwand besser verteilen, einige Praktikumstage waren deutlich kürzer als andere."

VI. Weitere Kommentare

"schön, daß ... verstanden hat, daß wir nicht nur für Chemie leben und nebenbei noch andere Fächer existieren"

"Es sollten alle Studenten im 1. Semester Humanmedizin einen Platz bekommen, weil das Stoffvolumen mit dem Lernaufwand ab dem 2. Semester (Anatomie) sehr schwierig zu bewältigen ist/kombiniert werden kann"

"Die zehn Praktikumseinheiten sollen dazu dienen, die Studenten in ihren chemischen Grundkenntnissen auf einen Stand zu bringen, Basiswissen zu vermitteln. Das häusliche Lernen wird dadurch behindert, daß zeitlich so großer Aufwand nötig ist, um Protokolle und Kolloquien vorzubereiten. Man kann sich also nicht darauf konzentrieren, seine eigenen Schwächen auszubessern, denn ein Tag hat leider nur 24 h! Praxisbezogenes Lernen für Mediziner = 0! Frage: Wozu der Kurs?"

"Das vorausgesetzte Chemiewissen zu Beginn der Veranstaltung sehe ich als zu hoch an. Hatte selber in der Oberstufe Chemie und schwamm anfangs sehr stark."

"Es wäre gut gewesen, wenn alle Räume für die Seminare in der Takustr. 3 wären, weil es immer zeitliche Probleme gibt, in die Thielallee 63 zu kommen."

"Keine Nachrückerliste; alle sollten im 1. Sem. die Möglichkeit haben, am Praktikum teilzunehmen; lieber Teile des Praktikums einschränken als manche Leute erst im 2. Semester daran teilnehmen zu lassen, wo es kaum mehr zu schaffen ist."

"Bessere Vorlesungen. Eventuell Lösungsbögen zu Fragenkatalogen kurz vor der Klausur zu Übungszwecken und Kontrolle."

"Gute Vorlesungen wären sehr sinnvoll, damit würden die Fragebögen nicht in so viel Arbeit ausarten. Übungen vor der Klausur wären toll."

"Durch Erhöhung der Anzahl an Teilnehmern in den Chemie-Arbeitsgruppen geht der Lernerfolg verloren. Durch die Erhöhung von 12 auf 14 ist meiner Meinung nach schon die optimale Betreuung nicht mehr gegeben. Ansonsten muss ich den Fachbereich Chemie loben und hoffe, noch viele Semester nach mir können diese gute Lehre weiterhin genießen."

"Man sollte das Chemie-Praktikum auf die Sachen beschränken, die wir wirklich brauchen werden und dafür intensiver besprechen/bearbeiten."

"Das Praktikum ist eher ein Theoretikum mit praktischen Einlagen, wenn man den Zeitaufwand Theorie-Praxis betrachtet."

"2 Praktikumstage zusammenlegen (4+5, 9+10) und dafür 2x Klausurvorbereitungsstunden mit Besprechen der MC-Fragen etc."

"Man sollte vielleicht die Gruppen nach chemischen Vorkenntnissen und Wissen aufteilen."

"Gut, dass man alle 2 Wochen Tests schreibt, kann nur fördern! Kolloquium: Man merkt erst dann, ob man es verstanden hat; Druck zum Lernen find ich gut!"

"Im Vergleich zu Anatomie, was ich momentan für viel wichtiger halte, finde ich, daß Chemie (Vorlesung, Praktikumsvorlesung und Tag des Praktikums) mehr Vorlesungs- und Praktikumszeit in Anspruch nimmt, als wir Anatomievorlesungen haben. Lieber das ganze Chemiepraktikum mit Biochemiepraktikum verknüpfen. 2 Praktikumsgruppen in einem Labor sind zuviel!"

"Wenn die Geräte und Chemikalien in größerer Anzahl zur Verfügung stehen würden, würde die Praktikums-Durchführung schneller gehen, sinnloses 'Rumstehen' würde vermieden werden, und man könnte trotzdem die Ergebnisse aller Gruppen ansehen."

"Sehr hohes Niveau für Studenten, deren Abitur 10 Jahre oder länger her ist!"

"Die Versuche zum 6. Praktikumstag konnten nicht durchgeführt werden aufgrund eines sehr mangelhaft ausgestatteten Baukastens! Man hat deswegen auch so gut wie nichts nachvollziehen können. Außerdem: Woher soll ich wissen, wie Gonan aussieht (Versuch 6.6)? Eine Hilfe (z.B. daß es aus vier Cyclen besteht) wäre angebracht gewesen. Chemie ist doof! Herr ... ist ein sehr kompetenter Assistent! Da haben wir aber Glück gehabt (daß wir nicht Frl. ... bekommen haben!)."

"Es ist schwer für die Leute, die nicht viele Kenntnisse in diesem Fach haben, den Stoff der Praktika und Seminare in der kurzen Zeit zu verstehen. Für die Leute mit guten Vorkenntnissen ist der Kurs sehr hilfreich und informativ."

"Möglichkeiten um Grundkenntnisse zu erwerben für Studenten, deren Chemieausbildung (Schule bzw. Abitur) sehr lange zurück liegt, fehlen leider."

"Die Zeit, um den gesamten Stoff zu verarbeiten, ist einfach zu kurz. Die Studenten der Chemie haben drei Semester Zeit, um den gleichen Stoff zu verarbeiten, wir nur ein Semester."

"Tutoren haben drei Semester, um diesen Stoff zu lernen, was in keinem Verhältnis zu dem Chemie-Praktikum für Mediziner steht. Ich bin Mutter von zwei Kindern und finde es unverschämt, daß die Praktika am Samstag stattfinden."

"Zu der Klausur sollten Taschenrechner und Periodensystem zulässig sein. Diese Medien werden auch im späteren Berufsleben zur Verfügung stehen."

"Die Arbeitsatmosphäre ist bei ... entspannt, und er hilft einem, was bei mir zu höherem Lernerfolg führt, als wenn Fr. ... übertrieben hohen Druck macht, daß das Praktikum unerträglich (!) wird und die Teilnehmer heulend rausrennen, weil sie einen fertig macht."

"Schade, daß ein Chemie-Grundstudium absolviert werden muß: auf Gedeih und Verderb. Nachschlagewerke? Welcher Chemiker, geschweige denn Bio-Lehrer oder Mediziner, hat alle Strukturformeln im Kopf (z.B. Thiazol, Purin, Heterocyclen etc.)? Tafelwerke für z.B. elektrochemische Spannungsreihe!"

"Das Seminar gibt nicht ausreichend Aufschluss über das für den Fragenkatalog erforderliche Wissen. Jedoch liegt das nicht an der Tutorin, sondern an der mangelnden Zeit. Die mangelhafte Chemie-Vorlesung der Anorganik sollte Ergänzungsmöglichkeiten geben. Desorganisation und ausschweifende Themenbesprechung der Vorlesung machen dies leider unmöglich."

"Der Fragenkatalog ist sehr umfangreich. Bitte nicht umfangreicher gestalten. ... Die Anleitung zu den Experimenten ist ausführlich und umfangreich. Das Verhältnis zu unserer Tutorin ist sehr gut."

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www@chemie.fu-berlin.de Letzte Änderung: 2003-07-31