Nachfolger: Windows 2000, Windows XP Professional, Windows XP Reloaded, Windows Vista
Allgemein: RAM
Benutzerprofile: Server-gestützt (Achtung: Die Benutzerprofile werden bei jedem Sitzungsbeginn vom Server auf den lokalen PC kopiert und am Sitzungsende zurückkopiert. Das kann sehr lange dauern, besonders, wenn es sich um sehr viele bzw. große Dateien handelt - z.B. Browser-Cache! Weiteres Problem hier: zuweilen Schreibfehler auf der Festplatte des Servers.)
Umgebung
Ländereinstellungen: Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Ländereinstellungen
Währung (Euro ist noch nicht dabei), Dezimalpunkt (default: Komma für Deutschland).
Arbeitsplatz (Icon: Doppelklick mit linker Maustaste)
zeigt u.a. die verfügbaren Laufwerke an ("Explorer-Fenster"), z.B.:
A: 3 1/2" Diskette ("floppy disk", HD: 1.4 MB)
C: lokale Festplatte (4.3 GB) mit Betriebssystem und Anwendungsprogrammen
D: Wechseldatenträger (100 MB Zip-Drive)
E: CD-ROM (hier alle defekt!)
O: export auf "Earth" (via Netz: \\EARTH\export)
U: user auf "Earth" (via Netz: \\EARTH\user), ein Unterverzeichnis für jeden BenutzerLaufwerksbuchstaben: A: bis Z:, also maximal 26, als logische (symbolische) Bezeichnung für ein Laufwerk bzw. eine Partition.
Neuer Drucker (Doppelklick), Druck-Server im Netzwerk wählen
Auswahl durch Anklicken:
CIPCHEMIE -> EARTH -> \\EARTH\HP LaserJet 1200 Series PCL 6 ("birke")
als Standarddrucker verwenden
Anmeldeserver für die Domain "CIPCHEMIE" (PDC = Primary Domain Controller)
Fileserver (Export von Dateisystemen)
Druckserver (Laserdrucker)
Andere Dienste werden von Unix-Servern des ChemNet oder der ZEDAT geleistet, u.a.:
Mailserver (mail.chemie.fu-berlin.de)
Nameserver (DNS = Domain Name Server: 160.45.24.21)
Webserver (www.chemie.fu-berlin.de, userpage.chemie.fu-berlin.de)
FTP-Server (Dateien: ftp.fu-berlin.de)
Usenet News (news.fu-berlin.de)
Timeserver (Zeit über Funkuhr DCF-77: time.fu-berlin.de)
Compute Server (Rechenleistung: abacus.zedat.fu-berlin.de)
NIS-Server (Passwörter etc. unter Unix: ether.chemie.fu-berlin.de)
Arbeitsplatz (oder Netzwerkumgebung) mit rechter Maustaste anklicken, Netzlaufwerk verbinden, Laufwerksbuchstaben wählen (beliebigen freien, z.B. R:), Dateisystem (Freigabenamen) auswählen:
Venus -> Roempp (\\VENUS\Roempp)
Lexikon starten: im Explorer-Fenster dieses Netzlaufwerks das Römpp-Chemielexikon durch Doppelklick auf das betreffende Icon starten (nicht mit der Bilddatei verwechseln), anklicken, Index anklicken und nach einem Stichwort suchen.
Der CD-Römpp bietet u.a. Übersetzungen der Stichworte in verschiedene Sprachen, bei Substanzen die CAS-Registry-Nummer und Gefahrenhinweise. Ähnlich wie eine Webseite bietet es Hypertext-Funktionalität.
Internet-Explorer (IE 5 bzw. IE 5.5):
Internetoptionen -> Erweitert:
Aktivieren der Box "Leeren des Ordners 'Temporary Internet Files'
beim Schließen"
Netscape (6 bzw. 6.1):
Bearbeiten -> Einstellungen
Erweitert / Cache / Festplatten-Cache: löschen und auf 0 KB setzen.
Hinweis zur Proxy-Einstellung:
automatisch http://napo.fu-berlin.de/
- oder -
manuell Server: http-proxy.fu-berlin.de, Port: 80
(Proxy: Daten werden indirekt über den Proxy-Server geholt
und in dessen Cache zwischengespeichert, nur sinnvoll beim
Holen von Dateien von entfernten Servern, z.B. aus den USA.)
Arbeitsstation sperren, Abmelden, Herunterfahren, Kennwort ändern, Task-Manager, Abbrechen.
Warmstart: Herunterfahren -> Neustart
Kaltstart: Reset (Taste am PC-Gehäuse), bei gravierenden
Problemen ist Aus- und Einschalten erforderlich.
Bedienung durch Eintippen oder Anklicken mit der Maus.
Interessanter als der einfache Taschenrechner ist der wissenschaftliche (Menüpunkt "Ansicht").
Register: Anwendungen, Prozesse, Systemleistung.
Prozesse: viele Prozesse laufen quasi gleichzeitig
("preemptive multitasking"); bei einer Ein-Prozessor-Maschine
erfolgt in Wirklichkeit rasches Umschalten zwischen den
Prozessen (Zeitscheiben im ms-Bereich).
Cluster (Zuordnungseinheiten): Ein Dateisystem verwaltet keine einzelnen Bytes, sondern Mengen von Bytes, wobei die Cluster-Größe vom Dateisystem und von der Größe der betreffenden Partition abhängt. Die minimale Dateigröße ist daher ein Cluster, selbst wenn nur ein einziges Zeichen (1 Byte) gespeichert wird. (Das Einrichten mehrerer kleiner Partitionen auf einer Festplatte kann daher zu einer besseren Ausnutzung der Festplattenkapazität führen!)
Cluster-Größen (Beispiel):
HD-Diskette (1.4 MB): 512 Byte (= 1 Sektor)
Festplatte C: (4.3 GB): 512 Byte
Netzlaufwerke (O:, U:): 4096 Byte
Eine größere Datei besteht aus mehreren Clustern, die auf der Platte hintereinander stehen können, aber nicht müssen. Im letzteren Fall, wenn also die Cluster einer Datei verstreut angeordnet sind, spricht man von Fragmentierung des Dateisystems - da der Lesekopf wild herumspringen muss und der "Cache" (= unmittelbar folgende Cluster!) nicht funktioniert, wird das Arbeiten mit einem stark fragmentierten Dateisystem langsam und ineffizient (-> Defragmentierer einsetzen).
Einschub: Aufbau einer HD-Diskette.
2 Seiten mit Spuren - aber nicht spiralförmig wie bei
einer Langspielplatte, sondern in Form konzentrischer Kreise
(Zylinder), die wiederum in Sektoren unterteilt sind.
2 Seiten * 18 Sektoren * 80 Spuren * 512 Byte = 1474560 Byte (= 1.4 MB)
(Festplatten bestehen aus Stapeln einzelner fester Scheiben.)
Formatierung einer Diskette (oder Festplatte): Einrichtung der Sektoren ("softsektoriert"), Schreiben des Urladereintrags in den Boot-Sektor, Einrichten der Dateizuordnungstabelle und des Dateiverzeichnisses (Directory, Inhaltsverzeichnis); es verbleibt der Datenbereich.
Aufruf: (z.B.) Rechter (!) Mausklick auf "Start" und "Explorer" auswählen.
Üblicherweise links die "Baumdarstellung" (tree) des Dateisystems (Laufwerke und Ordner); einzelne Zweige lassen sich ein- und ausblenden. Das Hauptfenster zeigt den Inhalt des "aktivierten" Ordners. Über das "Ansicht"- Menü lassen sich Art und Umfang der Anzeige konfigurieren.
Wichtige Manipulationen:
Ausführbare Programme haben die Dateierweiterung exe (Stapeldateien: .cmd bzw. .bat).
Indirekter Programmstart (Dateierweiterung): In der Regel erkennt das Betriebssystem anhand der Dateierweiterung einer nichtausführbaren Datei, mit welchem Anwendungsprogramm sie beim "Anklicken" gestartet werden soll.
Beispiele (z.B. in O:\KURS):
Konfiguration: Ansicht -> Ordneroptionen -> Dateitypen
Start -> Programme -> Eingabeaufforderung
- oder -
Start -> Ausführen: cmd (oder command)
eintippen
Unter Windows NT steht nur ein eingeschränkter MS-DOS-Befehlssatz zur Verfügung. Zu weiteren Informationen über MS-DOS (Ver. 6.2) siehe z.B.:
Beispiel (Sequenz):
Literaturhinweis zu Windows, Unix, Word, Excel, Programmiersprachen etc: RRZN-Skripten von der Zedat
BKi 2004-05-03