Hinweise: Das PCNMR-Programm erfordert eine EGA-Farbgrafikkarte und eine Maus mit drei Knöpfen (!). Mausknopf 1: links, 2: Mitte, 3: rechts. Soll später eine "Hardcopy" der Bildschirmgrafik auf einem Drucker ausgegeben werden, so muß vor dem Start das DOS-Kommando GRAPHICS eingegeben werden!
Start: NMR <Enter>
Hauptmenü: FILE PROC PLOT DISPLAY PRINTOUT PARAMETERS (s.u.)
Spektrum
Funktionsleiste
Mausfunktionen (Knopfbelegung abhängig vom jeweiligen Arbeitsvorgang!)
Cursor-Position
Spektrum-Cursor (kleines Dreieck): bewegbar durch das Spektrum, die aktuelle Position wird ganz unten angezeigt. Er dient zur Wahl der Endpunkte bei der Spreizung und der Integration.
Menü-Zeiger (Pfeil): frei bewegbar über den Bildschirm, dient zur Auswahl von Menüpunkten oder Funktionen (anklicken mit Knopf 1).
(Anm.: Menüfunktionen können statt durch Anwahl mit der Maus auch nach Abschalten des Menüzeigers durch Eingabe von Tastaturkommandos gewählt werden, s.u.)
GetFile: Laden einer Spektren-Datei. Die Dateien des aktuellen Unterverzeichnisses werden angezeigt (ggf. weiterblättern mit "Bild abw."), eine Datei kann durch Anklicken mit der Maus ausgewählt werden.)
PutFile: Speichern eines Spektrums. "Enter filename:" fragt den Dateinamen ab, ggf. warnt "File exists. Overwrite (Y or N):" vor dem versehentlichen Überschreiben einer Datei.)
Floppy: Umschaltung des aktuellen Laufwerks auf A: (Diskette)
HardDisk: Umschaltung des aktuellen Laufwerks auf C: (Festplatte)
FileServer: Umschaltung des aktuellen Laufwerks auf N: (!)
Exit: beendet das Programmm)
ChDir: wechselt das Unterverzeichnis (aber nicht das Laufwerk)
PROC: Bearbeitung des FID (also des Zeitsignals!)
LB: Linienverbreiterungs-Faktor (für EM) eingeben [Hz]
GB: Gauss-Faktor (für GM) eingeben
EM: Exponentielle Multiplikation des FID; dient zur Verbesserung des Signal/Rausch-Verhältnisses. Zuvor muß mit LB die "Linienbreite" eingegeben werden.
GM: Gauss-Multiplikation des FID; dient zur Verbesserung der spektralen Auflösung (Lorentz-Gauss-Transformation). Zuvor muß mit LB die negative (!) Linienbreite [Hz] angegeben werden, außerdem ist GB zu setzen (0 < GB < 1, ca. 0.5).
FFT: Fourier-Transformation des FID. Die Funktion benötigt am IBM-AT-286 ca. 2 Sekunden pro K Daten. Als Ergebnis erhält man das Spektrum (in der Regel mit verzogener Phase).
EM+FFT: erst EM, dann FFT
GM+FFT: erst GM, dann FFT
ZeroFill: Hängt Nullinie an den FID an (falls der Speicherplatz noch reicht). Verbessert die "digitale Auflösung", aber erhöht den Speicheraufwand und die Transformationszeit.
Phase: Halbautomatische Phasenkorrektur (Beschreibung s.u.).
PK: Phasenkorrektur mit den gleichen Korrekturwerten wie beim letzten Mal. (Beim ersten Mal muß "Phase" benutzt werden!)
PLOT: Plotter-Ausgabe
Plot: startet den Plotvorgang (falls ein Plotter angeschlossen ist); soll statt dessen eine Plot-Datei (HPGL) ausgegeben werden, so muß zuvor über "FilePlots" ein Dateiname eingegeben werden. Abbruch ggf. mit Alt-F10, Unterbrechung mit Strg-Num (weiter mit Leertaste).
SetTitle: für den Plot
SetUsername: Eingabe eines Benutzer-Namens
Setup: wählt Plotter-Optionen. Anwahl eines Parameters mit Mausknopf 1, Änderung mit Knopf 2, Abschluß mit Knopf 3.
FilePlots: Vorbereitung für die Ausgabe einer HPGL-Plotdatei (mit Plot). "Enter filename:" fragt den Dateinamen ab.
ScrnPrnt: "Hardcopy"-Ausgabe des Bildschirms auf einem Drucker. (Achtung: das funktioniert nur, wenn vor dem Programmstart GRAPHICS installiert wurde.)
DISPLAY: Bildschirmanzeige-Funktionen
SetRef: zur korrekten Positionierung der Frequenzachse. Ein Signal wird mit dem Spektrum-Cursor angesteuert, sodann Maus-Knopf 1 gedrückt. Üblicherweise wird das TMS-Signal auf 0P (also 0 ppm) gesetzt.
Integrate: wählt die Integrations-Routine. Die einzelnen Bereiche werden durch Ansteuern der Grenzen mit dem Spektrum-Cursor und Anklicken mit Maus-Knopf 1 festgelegt.
Section: wählt Bereiche für die Spreizung. Ein Bereich wird durch Ansteuern der Grenzen mit dem Spektrum-Cursor und Anklicken mit Maus-Knopf 1 festgelegt. Das Programm fragt sodann die Skalierung ab: "Enter new Hz/cm or press <Enter>:". Ein blau umrandeter Kasten erscheint, der auf dem Bildschirm verschoben werden kann; die vertikale Ausdehnung kann mit Mausknopf 2 vergrößert bzw. mit Mausknopf 3 verkleinert werden. Nach Anklicken von Mausknopf 1 wird das gespreizte Spektrum gezeichnet.
AxisOnOff: Schaltet die Bildschirmanzeige der Frequenzachse ein oder aus.
Annotation: erlaubt das Schreiben beliebiger Texte (Anmerkungen).
SecErase: löscht alle Spreizungen.
IntErase: löscht alle Integrale.
AnnErase: löscht alle Anmerkungen.
Real+Imag: Anzeige von Real- und Imaginärteil (FID) bzw. Absorptions- und Dispersionsspektrum.
LastExpd: zeigt (nach "reset") die letzte Spreizung wieder an.
Hz/ppm: Umschaltung der Anzeige in Hertz oder ppm.
HiLoTics: Frequenzmarken hoch oder tief.
QSpecRev: (Spektrum umdrehen).
PRINTOUT: Drucker-Ausgabe
ListParms: Ausdrucken des Dateinamens und der Akquisitionsparameter.
MinInt: setzt eine Intensitätsschwelle für Signallisten ("peak picking"). Es erscheint eine rote Linie, deren Höhe entsprechend zu wählen ist. Nach Drücken des Mausknopfs 1 werden die Signale gezählt. Der Schwellwert kann anschließend akzeptiert werden (Knopf 1) oder nicht (Knopf 2).
PeakPick: Ausgabe einer Signalliste (Lfd. Nr., Cursor-Nr., Frequenz in Hz, chem. Verschiebung in ppm, Intensität) auf den Drucker. Vorher sollte mit MinInt eine Schwelle gesetzt werden (anderenfalls wird die fünffache Höhe des mittleren Rauschens genommen).
PksToDisk: speichert die Signalliste in einer Datei; für jedes Signal werden der erste Punkt, das Zentrum, der letzte Punkt (als Cursor-Nummern) und die Frequenz in Hz und ppm ausgegeben (jeweils durch ein Komma getrennt).
PARAMETERS:
DispAcqParams: Anzeige der Akquisitionsparameter
2) FT startet die Fourier-Transformation.
3) Mit "Phase" bzw. EP eine halbautomatische Phasenkorrektur durchführen.
4) Mit "SetRef" bzw. OFF die Lage der Frequenzachse korrigieren. (Das ist stets erforderlich, auch wenn ein fertiges Spektrum geladen wird!)
b) Mausknopf 3 drücken, um den Menü-Zeiger einzuschalten.
c) Den Mauszeiger auf die Nullinie in der Nähe des Signals positionieren und Knopf 1 drücken. Es erscheint eine rote Linie.
d) Die rote horizontale Linie so positionieren, wie es der erwarteten wahren Nullinie entspricht, dann Knopf 1 drücken. Die Phasenkorrektur erfolgt jetzt.
e) Schritte c und d ggf. wiederholen. (Die rote Linie läßt sich durch Drücken von Knopf 2 abschalten, falls erforderlich.)
f) Knopf 2 drücken, um das Spektrum zu kontrahieren.
g) Den Spektrum-Cursor zu einem (großen) Signal am anderen Ende des Spektrums bewegen. Den Bereich durch Drücken von Knopf 2 spreizen.
h) Mit Knopf 3 den Menü-Zeiger einschalten.
i) "phs other" mit Knopf 1 anklicken.
j) Die Schritte c bis f bei diesem anderen Signal wiederholen.
k) Bei eingeschaltetem Menü-Zeiger "store" mit Knopf 1 anklicken. "phasing ..." wird angezeigt und die Phasenkorrektur-Routine verlassen.
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