MS-Windows

MS-Windows (MicroSoft Windows) ist eine graphische Benutzeroberfläche für Personalcomputer. Mit Ausnahme der neueren Versionen "Windows NT/2000/XP" ist die Installation des Betriebssystems MS-DOS die Voraussetzung für den Einsatz dieser populären Benutzeroberfläche.

Windows XP ("eXPerience")

Nachfolger von Windows ME (als Home Edition) bzw. Windows 2000 (als Professional Edition) (Oktober 2001). Registrierung erforderlich. (Nächste geplante Version: Codename "Longhorn".)

Windows Millennium-Edition (ME)

als Nachfolger von Windows 98 SE (Second Edition) ab September 2000 auf dem Markt, gedacht als Betriebssystem für Heimanwender. Es setzt weiterhin auf MS-DOS auf, verwendet allerdings nur DOS-Programme, die im Protected Mode ablaufen, so daß einige ältere Programme möglicherweise nicht mehr lauffähig sind.

Windows 2000

ist der Nachfolger von Windows NT 4.0, erhältlich als Version für Workstations oder für Server.

Ältere Windows-Versionen

Windows 3.1 und Windows für Workgroups 3.11 sind auf 16 Bit ausgelegt, es gibt allerdings eine 32-Bit-Erweiterung (win32s). Windows NT und Windows 95 sind 32-Bit-Betriebssysteme.

November 1994, September 1995: MS-Windows 3.1 (3.11), MS-Windows für Workgroups 3.11 (mit Peer-to-Peer-Netzwerk) und Windows NT 3.5. Als Nachfolger von Windows 3.1 und Windows für Workgroups 3.11 ist seit August/September 1995 Windows 95 im Handel.

Windows 95

Windows 95 ist ein 32-Bit-Betriebssystem für den Massenmarkt, es ist weniger leistungsfähig (und anspruchsvoll) als Windows NT. Systemvoraussetzungen: PC mit 386er Prozessor (besser 486-DX50 oder Pentium), 8 MB RAM (besser 16 MB), CD-ROM-Laufwerk. "Plug & Play" erkennt Hardware-Erweiterungen neuerer Bauart automatisch. Um die 32-Bit-Technik sinnvoll anwenden zu können, werden auch entsprechende Versionen der Anwendungsprogramme benötigt. Der Desktop ist der Benutzeroberfläche des Apple Macintosh noch ähnlicher geworden. Lange Dateinamen mit bis zu 255 Zeichen sind jetzt möglich. Bestandteil ist auch "Microsoft Network" (MSN); möglicherweise wird bei der Verbindungsaufnahme über ein Modem das Dateiverzeichnis der Festplatte übertragen.


Burkhard Kirste, 1994-11-21, 2002-10-23