- Frau Prof. Reiners gehört der FU Berlin nicht mehr an. -
Didaktik der Chemie
Keywords: Environmental protection by practical chemistry, pathways to complexity and computer based training in science education.

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E-mail: creiners@zedat.fu-berlin.de
Development of training concepts for future chemistry teachers oriented towards a widening of the common perspective on their education concerning experimental and theoretical teaching in chemistry.
The principal focus of research:
Teachers teach as they have been taught (in theory and experiment) but not as they have been taught to teach.
1. und 2. Staatsexamen: Lehramt Sek I und II (1976-1986); Promotion: Universität zu Köln (1988); Habilitation: Universität zu Köln (1993); Univ.-Professorin: FU Berlin (1996); Johann-Friedrich-Gmelin Preis der GDCh (1992).
Prof. Dr. V. Scharf (Siegen), Prof. Dr. K. Möckel (Mühlhausen), Prof. Dr. V. Wiskamp (Darmstadt).
Kurt-Hansen-Stiftung; Verein der Freunde und Förderer der Universität zu Köln.
Die Umsetzung der Gefahrstoffverordnung in der praktischen Ausbildung zukünftiger Chemielehrer/-innen macht unter fachdidaktischen Aspekten eine Neukonzeption von Schulexperimenten notwendig, die eine möglichst sonderabfallfreie Gestaltung des Chemieunterrichts erlaubt. Die Entwicklung und Erprobung neuer sowie die Optimierung konventioneller Schulexperimente erfolgt dabei unter den Aspekten der Substanzreduktion resp. -substitution, dem Aufbau von Verbundsystemen und der Aufbereitung von anfallenden Problemstoffen. Ziel des Projektes ist es, die zukünftigen Lehrenden darin anzuleiten, einen vorwiegend experimentell ausgerichteten Chemieunterricht auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgaben zu gestalten und zu verantworten.
Die stoffsystematische Vermittlung der Fachwissenschaft Chemie dient dem didaktisch-methodischen Anliegen, die Vielfalt der Phänomene durch ein möglichst einfaches Begriffssystem ordnen und überblicken zu können. Um die Fähigkeit klassifizierenden Ordnens bei Lehramtskandidaten und -kandidatinnen zu einer Betrachtung weiterzuführen, die das Systematische als Teil eines größeren dynamischen Ganzen erkennen läßt, werden an exemplarischen fachwissenschaftlichen Inhalten Wege aufgezeigt, wie Lehren Lernende, d.h. zukünftige Chemielehrer und -lehrerinnen, zu einem komplexeren Denken geführt werden können, das es ihnen ermöglicht, in ihrem zukünftigen Unterricht den Bezug zwischen Fachwissenschaft und Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen herzustellen.
Mit dem Einsatz modernster Computer zur Animation und Simulation ergeben sich im Bereich naturwissenschaftlicher Wissensvermittlung neue Möglichkeiten, um abstrakte Inhalte zu veranschaulichen. Die neuen Medien sind sowohl mit Vorteilen wie Gefahren behaftet, die insbesondere im Hinblick auf erkenntnistheoretische und denkökonomische Aspekte des Modelldenkens von Bedeutung sind. Anhand von neuen Möglichkeiten zur Darstellung von Molekülmodellen und Kristallstrukturen sollen die Vor- und Nachteile der neuen Medien aufgezeigt, hinterfragt und ihre Bedeutung im Vergleich zu konventionellen Medien empirisch untersucht werden.

Das Konstituentengefüge fachdidaktischer Forschung und Lehre
im Lichte einer methodologisch-kritischen Fachdidaktik Chemie
© 1996, Redaktionsschluß: 1996-08-01.