Institut für Organische Chemie
Keywords: Elektrisch leitfähige Materialien, flüssigkristalline Verbindungen und Polymere, reaktive Polymere, Reaktionen an Polymeren, chemische Modifizierung von Oberflächen, Elektropolymerisation von heteroaromatischen Verbindungen, Elektroden mit reaktiven Überzügen, Sensormaterialien, Enzymelektroden, Polymere für die Augenmedizin (modifizierte Silicone, Hydrogele), biologisch abbaubare Polymere.

Synthetic organic and macromolecular chemistry, electropolymerization of heteroaromatic compounds, electrically conductive materials, liquid crystalline compounds and polymers, reactions on polymeric materials, polymers with reactive groups, materials for sensors, enzyme electrodes, polymeric materials for ophthalmology (modified silicones, hydrogels), and biodegradable polymers.
Chemiestudium: Berlin; Diplom und Promotion: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin (1964); Habilitation: FU Berlin (1970); Professor: Organische und Makromolekulare Chemie, FU Berlin (seit 1970); Gastprofessur: Universidade Federal do Rio de Janeiro (1971 und 1979) & U. of Cincinnati, Ohio (1988); Herausgeber und Mitbearbeiter: deutsche Ausgabe des Lehrbuches Organic Chemistry von Allinger et al.
Bulgarian Academy of Sciences, Technische Universität Dresden, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Potsdam, Technische Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymere, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Dainippon Ink and Chemicals (DIC Berlin GmbH), BASF.
DFG, Graduiertenkolleg "Polymere Werkstoffen", DIC, BASF (Bundesforschungsministerium).
Schwerpunkt ist die präparative organische und makromolekulare Chemie mit dem Ziel, neue bzw. modifizierte Stoffe unter bestimmten Gesichtspunkten zu synthetisieren, sie bezüglich ihrer chemischen Struktur zu charakterisieren und auf besonders interessierende Eigenschaften zu untersuchen.
Elektrisch leitfähige Materialien und dazugehörige Modellverbindungen werden chemisch oder elektrochemisch oxidativ hergestellt und untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Aufklärung der Struktur von Polythiophen an Hand von Modellverbindungen.

Flüssigkristalline Polymere vom Haupt- und Seitenkettentyp mit neuartigen Strukturen werden hergestellt und auf ihre mesogenen Eigenschaften untersucht. Besonderes Gewicht wird auf die Entwicklung hochzugfester Fasern gelegt. Ordnungszustände werden in Zusammenarbeit mit der Physik der FU Berlin NMR-spektroskopisch an Wirt-Gast-Systemen studiert.
Reaktive Polymere - Reaktionen an Polymeren werden zur Modifizierung von Werkstoffen zur Erzielung bestimmter technologischer Eigenschaften (Oberflächenhydrophilierung von Siliconen, Fixierung von Antioxidantien) sowie zur Herstellung von Sensoren (Gassensoren, Enzymelektroden) erzeugt.
Polymere für die Augenmedizin als Kontaktlinsenmaterialien werden gezielt bezüglich ihrer Gasdurchlässigkeit entwickelt.
Bioabbaubare Polymere werden mit dem Ziel hergestellt und in Zusammenarbeit mit der BASF auf ihre Eigenschaften als Langzeitdüngemittel untersucht.
-D(-)glucofuranose".
Angew. Makromol. Chemie 1995, 228, 59-72.
© 1996, Redaktionsschluß: 1996-08-01.