Auf der Grundlage seiner kürzlich im Buchhandel erschienenen ersten kritischen Gesamtdarstellung der deutschen Vereinigungspolitik berichtet uns Fritz Vilmar über weithin unbekannte Fakten und Erklärungen zu den großen offenen Fragen dieser Vorgänge:
Warum die überstürzte Währungsunion? Warum der Ausverkauf der ostdeutschen Wirtschaft durch die Treuhand? Warum kein "Aufschwung Ost" trotz der Multi-Milliarden-Transfers? Warum die Ausgrenzung ostdeutscher Eliten, obwohl es ein Potential ostdeutscher demokratischer "Gegeneliten" gab? Wie hat sich die Einstellung und das Wertebewußtsein der Ostdeutschen inzwischen verändert?
Fritz Vilmar bleibt aber nicht bei der Kritik stehen, sondern diskutiert mit uns ein Konzept einer neuen Vereinigungspolitik, durch das die Diskriminierungen und der Stillstand der vergangenen zehn Jahre überwunden werden können:
Wie wäre eine neue Vermögenspolitik der Beschäftigten in Ostdeutschland möglich? (Bildung von Produktiv-Vermögen in der Hand der abhängig Arbeitenden)
Wie ließe sich ein ostdeutscher Wirtschaftsaufschwung bewerkstelligen? Gibt es noch wirtschaftliche Alternativen? Was könnte man gegen die Arbeitslosigkeit tun?
Welche soziokulturellen Einrichtungen der DDR wären erhaltenswert gewesen? Gibt es Chancen einer demokratisch-sozialstaatlichen Erneuerung?
Was ist aus den Agrargenossenschaften der DDR geworden?
Vilmars Analysen bringen Klarheit über jetzt noch mögliche positive Zukunftsperspektiven der deutschen Vereinigung.