Für manche ist das ja vielleicht ein wenig nervig: Jedes Semester diese Fragerei,
wie man irgendeine Lehrveranstaltung fand - passiert damit überhaupt was?
Es passiert etwas mit Ihren Angaben!
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Schon immer war es so, dass die Dozenten alle zu ihrer Lehrveranstaltung gemachten Angaben
erhalten und lesen können "wie die Dinge rüber gekommen sind". Mag sein, dass die Dozenten sich
nicht mit allen Kritikpunkten anfreunden können, aber es wird auch Dinge geben, die sie beim
nächsten Mal (besser) berücksichtigen werden.
Schon allein das ist etwas, was zwar nicht mit Getöse, wohl aber unauffällig im Hintergrund
zu stetiger Verbesserung der Lehre beitragen dürfte.
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Seit 2004 vergibt der Fachbereich BCP jährlich
Preise für gute Lehre auf Vorschlag studentischer
Vertreter. Basiskriterium für die Ermittlung der Gewinner sind die Evaluationsergebnisse.
Gewiss, es ist nur ein kleiner Preis, aber die
derart ausgezeichneten Dozenten haben darüber hinaus auch eine ideelle Anerkennung, die im übrigen z.B.
Habilitanden oder Juniorprofessoren bei Bewerbungen sogar unmittelbar nützlich sein kann. Und Sie
können sicher sein: Jeder Dozent guckt auf seine Evaluationsergebnisse!
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Seit 2004 wird bei den Evaluierungen auch nachgefragt, wieviel Zeit die Studenten für die besuchten
Lehrveranstaltungen aufwenden müssen. Die Auswertung dieser Fragen soll helfen, die kalkulierten
Arbeitsbelastungen (die in Bachelor-/Masterstudiengängen die Grundlage für die Zuweisung von
Leistungspunktezuweisungen ist) zu überprüfen. Es mag durchaus sein, dass hier
im Einzelfall falsch kalkuliert wurde. Entsprechende Erkenntnisse können in Revisionen von
Studien- und Prüfungsordnung einfließen und so auch Planung/Konzeption von Lehrveranstaltungen verbessern.
Fazit
Rege Beteiligung an den Evaluationen nutzt den Dozenten und das nutzt wiederum den Studierenden.
Bitte helfen Sie also
mit, indem auch Sie grundsätzlich alle Lehrveranstaltungen evaluieren.
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