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SPAMASSASSINDas Programm spamassassin dient zur Filterung unerwünschter Werbemails (Spam). Es kann vom Benutzer über ein Web-Interface an- und ausgeschaltet werden. (HINWEIS: Da hierfür Daten in der Homedirectory des Benutzers verändert werden, muss der Benutzer sich vorher durch das ChemNet-Passwort ausweisen. Es wird ein "Secure Server" benutzt; der Hinweis auf "ungenügende Zertifizierung" kann ignoriert werden (Continue)).Das Programm durchsucht ankommende Mails nach bestehenden Merkmalen (Absenderadresse, bestimmte Wortkombinationen, Vorkommen von HTML-Text), denen fest vorgegebene Wertigkeiten (Scores) zugeordnet sind. Die Summe dieser Bewertungen entscheidet über die Einordnung der Email: Wird ein bestimmter Wert überschritten (Default-Einstellung: 5.0), so wird die Email als Spam klassifiziert und im Betreff-Feld (Subject) ein zusätzlicher Eintrag vorgenommen. Voreingestellt ist **SPAM**nn.nn** nn.nn ist die ermittelte Spam-Wertigkeit. Alle Mails verbleiben im Posteingang (Inbox); sie können aber bei Bedarf (und wenn die Bewertung über einen gewissen Zeitraum vom Benutzer als zuverlässig erkannt wird) von fast allen Mailprogrammen in einen separaten Spamordner verschoben werden. Es ist auch der benutzergesteuerte Einsatz von Spamassassin möglich. Neben den fest vereinbarten Regeln zur Spamerkennung kann das Programm auch aus einer Datenbank zusätzliche Regeln "lernen". Hierfür muss ein Training durch den Benutzer erfolgen. Zur Zeit ist die Datenbasis ChemNet-weit definiert und kann durch den Benutzer nicht verändert werden. Verschieben von Spam in einen separaten OrdnerFast jedes Mail-Benutzerprogramm gestattet die Einordnung von Mails in separate Ordner aufgrund bestimmter Kriterien. Hier werden die Verfahren für das auf Unix-Anlagen häufig genutzte Programm pine sowie für den PC-Clienten Outlook zum Verschieben der von spamassassin gekennzeichneten Mails in einen eigenen Ordner beschrieben.Vor der Einrichtung muss sichergestellt sein, dass nur ein verschwindend kleiner Anteil von "guten" Mails als Spam deklariert wird (falsch-positiv), da der Spam-Ordner vom Benutzer in der Regel nur flüchtig oder gar nicht auf "gute" Mails abgeprüft wird. Von Zeit zu Zeit muss der Inhalt des Spam-Ordners vom Benutzer geloescht werden, da erheblicher Plattenplatz verbraucht wird. Pine:Aus dem Hauptmenu von Pine sind folgende Kommandos zum Verschieben von Spam-Mails in einen eigenen Ordner notwendig:
S (Setup) Es erscheint ein Menu zum Eintragen von Parameterwerten. Mit A (Add) sollten die folgenden Werte eingetragen werden:
Nickname = spamfolder (Bezeichnung des Filters) Danach das Menu mit E (Exit) verlassen und mehrere Male bestätigen. Outlook:Zuerst müssen Sie den Ordner erstellen, in den die Spam-Mails umgeleitet werden sollen (z.B. junk).
Danach wählen Sie Vor dem Fertigstellen sollte das Fenster des Regelassistenten etwa so aussehen:
Zu beachten ist, dass die Emails nur bei der Übertragung zum Client gefiltert werden: Ist als Typ des Posteingangsservers "POP3" und der Verbeib der Emails auf dem Server eingestellt, so verbleiben alle Emails (auch die mit **SPAM** gekennzeichneten) weiterhin auf dem Server. Bei Verwendung von "IMAP" werden alle Folder auf dem Server (bzw. in der Homedirectory des Benutzers) gehalten, sind also konsistent zum Erscheinungsbild in Outlook. Benutzer-Steuerung von SpamassassinEine Benutzer-spezifische Steuerung von Spamassassin ist zur Zeit nur auf Unix-Rechnern möglich. Hierfür muss vom Benutzer in seiner Homedirectory ein Verzeichnis .spamassassin angelegt und in diesem Verzeichnie ein File mit dem Namen user_prefs editiert werden. In diesem File können Parameter benutzerspezifisch geändert werden, z.B.
required_hits nn.nn (Default=5.0; gibt die Spam-Grenze an)
Eine genaue Beschreibung aller Parameter erhält man auf dem Rechner
mail.chemie.fu-berlin.de mit Leider kann bei systemweiter Konfiguration der Lern-Datenbasis (wie jetzt im ChemNet eingestellt) kein benutzerspezifisches Training mit "Hams" und "Spams" erfolgen. Hierfür wird auf die Benutzung von Spambayes verwiesen.
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| www@chemie.fu-berlin.de | Impressum | Letzte Änderung: 2003-09-29 |