MAILSERVER
CHEMNET -
ÄNDERUNGEN
Da der Name des Mailservers unverändert geblieben ist, sollten im allgemeinen
keine Änderungen in den Parameterfiles der Benutzer notwendig sein.
Folgendes ist zu beachten:
- Zusätzlich zu der alten Email-Adresse
username@chemie.fu-berlin.de
kann jetzt auch die Adresse
Vorname.Nachname@chemie.fu-berlin.de
verwendet werden. Dabei sind Vorname, Nachname die bei der Anmeldung
zum ChemNet angegebenen Vorname bzw. Nachname. Mehrere Vornamen sind durch
einen weiteren . zu trennen; Vornamen, die durch - verbunden sind, werden auch
in der Email-Adresse so geschrieben. Auch in dieser Adressangabe sind
keine Umlaute oder ß erlaubt.
Die im ChemNet verwendete Schreibweise des Namens erhält man durch
Ausführung des Befehls
finger username
auf Unix-Rechnern.
- Aus technischen Gründen (Backup-Volumen) wird für die
Inbox (Posteingang) das
Maildir-Format
an Stelle des bisherigen
mbox-Formats
verwendet. Programme oder Mailagents, die direkt auf
die Inbox zugreifen (also weder über POP3 noch IMAP arbeiten),
müssen das berücksichtigen.
elm und movemail (in Netscape) unterstützen das Maildir-Format
nicht und können nicht mehr verwendet werden.
Pine und mutt sollten über
IMAP auf Mails zugreifen. Notwendige Änderung in .pinerc:
inbox-path={mail.chemie.fu-berlin.de}inbox
Notwendige Änderung in .muttrc (falls existent):
set spoolfile="imap://mail.chemie.fu-berlin.de/inbox"
set tunnel="ssh -q mail.chemie.fu-berlin.de /usr/sbin/imapd"
- Für Benutzer, die bereits das Programm procmail
genutzt haben:
Der auf dem Mailserver verwendete Mailagent exim ist so konfiguriert,
dass ein .promailrc-File standardmäßig gelesen wird;
es sollte also auf einen procmail-Aufruf durch ein
.forward-File verzichtet werden.
- Es wird für alle einlaufende Email eine Virenerkennung
durchgeführt. Beim Erkennen eines Virus wird die Email an einen
sicheren Ort auf dem Mailserver verschoben, der Benutzer wird
benachrichtigt, und der Mailserver-Administrator erhält ebenfalls eine
Meldung.
- Die Mailinglisten auf chemie.fu-berlin.de werden nicht
mehr über majordomo, sondern über die modernere
Software mailman administriert. Neben den Shell-Kommandos
existiert ein
Webinterface
zum Management der Listen. Hilfe zu den mailman-Kommandos
über man -k mailman.
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