Weitere Kunststoffe zum Kennenlernen



 Epoxidharze
 Formaldehydharze
 Kunstseiden
     Viskose
     Celluloseacetat
 Polyacrylate
 Polyacrylnitril
 Polyamide
     Aramide
 Polybutadien
     Polyisopren
 Polyester
     Sympatex
 Polyethen
 Polyharnstoffe
 Polypropen
 Polystyrol
 Polyurethan
     Elastan
 Polyvinylchlorid
 Polytetrafluorethen
 

Kunststoffe zum Kennenlernen:

Formaldehydharze

Formaldehyd ist ein farbloses giftiges Gas, welches sich mit anderen Stoffen wie Harnstoff oder Phenol in einer Polykondensationsreaktion zu den so genannten Formaldehydharzen polymerisieren lässt.
Das Ergebnis dieser Reaktion ist ein räumlich dreidimensionales, netzartiges Makromolekül.

Als erstes Kondensationsprodukt dieser Reaktion entstehen die so genannten Resole. Dies sind einfache, kettenförmige Makromoleküle. Diese sind wenig vernetzt und noch in Alkohol löslich. Erhitzt man jedoch diese Stoffe, so kondensieren die Ketten immer weiter und bilden schließlich ein Netzwerk. Resole sind also wärmehärtbare Harze, die Produkte sind Duroplasten.

Das Produkt der Polykondensation von Formaldehyd und Phenol wird auch Phenoplaste oder Bakelit genannt. Es ist einer der ältesten Kunststoffe.
Heute nutzt man den Stoff vor allem zur Herstellung von Pressmassen. Die Harze werden hierbei mit anderen Stoffen - z. B. Holzspänen - verarbeitet. Das Ergebnis sind die allseits bekannten Spanplatten, aus denen heute viele preiswerte Möbelstücke hergestellt werden.

zum Anfang der Seite


Copyright © si  2001

Herstellung von Kunststoffen Eigenschaften von Kunststoffen Kunststoffe im Alltag Kunststoffe zum Kennenlernen