Prinzipiell sind Online-Recherchen von allen PCs des CIP-Pools (Raum 33.02) aus möglich, ausgenommen ist nur der Rechner "dme" (vorn rechts), der ausschließlich unter Linux läuft (Linux-Server). Die Netzverbindung zu STN Karlsruhe muß über Ethernet (TCP/IP) aufgebaut werden.
Leider ist die Netzverbindung zuweilen problematisch, d.h., der Verbindungsaufbau kann fehlschlagen oder die Verbindung bricht während der Sitzung zusammen. Die Verbindung muß dann neu aufgebaut werden; manchmal hilft die Wahl eines anderen Zugangsweges.
nur gültig während der Schulungskurse, interaktive Abfrage des Paßworts
nur nach 17 Uhr / vor 9:30 Uhr, LOGINID und Paßwort sind gesetzt
Es wird angenommen, daß sich der PC auf der DOS-Ebene befindet. Man sieht also einen Textbildschirm mit der Eingabeaufforderung ("Prompt"), z.B.
Win C:\>
WinSock D:\U>
Auf den 66-MHz-PCs könnte möglicherweise statt dessen das Betriebssystem Linux laufen, erkenntlich an der Aufforderung zum Einloggen (login:). In einem solchen Fall muß man erst die Tastenkombination Strg-Alt-Entf (alle drei Tasten gleichzeitig) drücken wie bei einem DOS-Warmstart.
In der Eingabeaufforderung ("Prompt") sollte das Kürzel "Win" oder "WinSock" stehen. Falls das nicht der Fall sein sollte, ändert man die Rechnerkonfiguration durch einen Neustart über das Hilfsprogramm reboot:
reboot <Return>
Daraufhin erscheint ein Menü, aus dem man mit Hilfe der Cursor-Tasten (Pfeiltasten) die Option "WINDOWS" oder "WINSOCK" auswählt. Nach Drücken von <Return> wird der Rechner in der betreffenden Konfiguration neu gestartet.
MS Windows starten, und zwar ohne Netzwerk (also nicht win-net oder win-nfs!):
win <Return>
Nach dem Start von Windows erscheint der Programm-Manager. Man öffnet nun die Gruppe WinSock (Doppelklick) und startet daraus das Programm Tcpman ("Trompete") durch einen Doppelklick. Es sollte jetzt ohne irgendeine Meldung das Icon (Symbol) des TCPman auf dem Desktop abgelegt werden. Im Falle einer Fehlermeldung möge man sich vergewissern, daß Windows tatsächlich ohne den PC/TCP-Netzwerktreiber gestartet wurde. Also Windows beenden und neu starten (win). Hilft auch das nicht, so muß der Rechner neu gestartet werden (Strg-Alt-Entf oder Reset). Das Fenster für die Gruppe WinSock kann nach dem Starten von TCPman geschlossen werden.
Nun öffnet man die Gruppe STN Express (Doppelklick) und startet daraus das Programm STN Express (Doppelklick). Mit einem Mausklick entfernt man die Copyright-Meldung.
Man klickt das Telefonsymbol oder den Menüpunkt Logon an, woraufhin eine Auswahlbox "Select Logon Settings" erscheint. Man wählt entweder "Kurs" (nur gültig während der Schulungskurse) oder "17-9 Uhr" (nur gültig zwischen 17 und 09:30 Uhr). Im Falle der Auswahl von "Kurs" muß dann noch das jeweils gültige Paßwort eingegeben werden. Es sollte nun eine Dialogbox Capture Session erscheinen, in die man einen geeigneten DOS-Dateinamen einträgt (maximal acht Buchstaben oder Ziffern, keine Umlaute verwenden!); die Dateierweiterung muß ".trn" lauten. Hinweis: Das Mitprotokollieren von Online-Sitzungen ist unbedingt nötig, da sonst das Rechercheergebnis verloren ist!
Im Normalfall läuft der weitere Logon-Prozeß vollautomatisch ab, auf die verschiedenen Anfragen ("Enter x:", "LOGINID:", "PASSWORD:", "TERMINAL:") darf daher der Benutzer keine Tasten drücken! Im Erfolgsfall meldet sich STN Karlsruhe mit einer Begrüßung und schließlich erscheint die Eingabeaufforderung (der "Prompt") von STN:
=>
Probleme: Falls der Verbindungsaufbau zu STN Karlsruhe scheitert, kommt eine entsprechende Meldung (Unable to establish connection). Sodann erscheint eine Auswahlbox, die die verschiedenen Zugangswege zu STN anbietet (Logon attempt failed - select another setup). Man probiert solange, bis ein Weg erfolgreich ist (stnk, belwue, ...). Es kann allerdings auch vorkommen, daß der Host-Rechner bei STN in Karlsruhe temporär überhaupt nicht erreichbar ist. (Sonntags ist der Rechner nicht verfügbar.) Es sei an dieser Stelle nochmals angemerkt, daß die Ethernet-Verbindungen Windows Sockets benötigen (hier: winsock und TCPman).
Man kann die Verbindung zu STN Karlsruhe bis zu 60 Minuten so unterbrechen, daß alle Antwortlisten (L#) erhalten bleiben: Logoff Hold. Man findet das im Menü Online als Logoff Hold. Wählt man nur Logoff und bestätigt mit "yes", so wird die Verbindung endgültig beendet.
Nach 15 Minuten Inaktivität wird die Verbindung übrigens automatisch beendet.
Die Break-Funktion zum Abbruch von Recherchen funktioniert jetzt auch bei Ethernet-Verbindungen, der Abbruch wird erst nach der Leerung des Puffers wirksam.
Wenn man nach einer Anfrage nach einigen Minuten des Wartens keine Antwort mehr von STN erhält und der Prompt (=>) nicht erscheint, ist wahrscheinlich die Verbindung unterbrochen. In diesem Fall sollte man die Sitzung abbrechen und die Verbindung neu aufbauen.
Menü File, Exit STN Terminal Emulation
You have an active Online session. Are you sure you want to quit?
OK anklicken
Telefonsymbol anklicken oder Menüpunkt Logon wählen, Auswahl wie oben
Capture Session
Append (in der Regel soll die bisherige Datei fortgeschrieben werden; bei "Overwrite" geht das bisherige Rechercheergebnis verloren!)
BEILSTEIN, CEABA (Chemical Engineering and Biotechnology Abstracts), CHEMINFORMRX, DETHERM, GMELIN, KKF (Kunststoffe, Kautschuk, Fasern), LBEILSTEIN (Lerndatenbank), LWPI (World Patents Index, Lerndatenbank), SPECINFO, TRIBO (BAM), VtB (Verfahrenstechnische Berichte), FSTA (Food Science Technology Abstracts), ULIDAT (Umweltliteraturdatenbank, UBA), UFORDAT (Umweltforschungsdatenbank, UBA)
Nutzungsberechtigt sind nur die Mitarbeiter des Fachbereichs; diese sind darüber hinaus berechtigt, Studenten der Universität in der Datenbanknutzung anzuleiten und Grundkenntnisse des Recherchierens zu vermitteln. Die Fachbereiche verpflichten sich, dafür Sorge zu tragen, daß die Rechercheergebnisse nicht an universitätsfremde Personen oder Einrichtungen weitergegeben werden.
Die Internet-Adressen des FIZ Karlsruhe bzw. von "BelWue" lauten:
stn.fiz-karlsruhe.de [141.66.16.239]
x29-stn-gw.BelWue.DE [129.143.3.10]
Für sämtliche dem Projekt zugeordneten LOGINIDs
(einschließlich der Schulungs-LOGINIDs) ist der y-Port
zu wählen. Terminal: Unter STN-Express verwendet man
Terminal 2, bei einem Zugang im reinen Textmodus
(via telnet) Terminal 3. (Anm. zu telnet: nach
telnet stn.fiz-karlsruhe.de <Return> muß ein
zweites Mal <Return> gedrückt werden.)