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Zu den Gefahren, denen man beim chemischen Experimentieren ausgesetzt ist, muss man das richtige Verhältnis haben. Draufgängertum ist genauso falsch wie hysterische Ängstlichkeit. Das Wissen um die Eigenschaften der Stoffe ist der beste Schutz. Damit rasche Hilfe zur Verfügung ist, wenn doch einmal etwas passiert ist, steht für den Notfall eine Vielzahl von Ersthelfern bereit. Die häufigsten Verletzungen im Labor haben übrigens gar nichts mit Chemikalien zu tun, sondern sind Schnittverletzungen, die meistens passieren, weil beim Hantieren ein Glasbauteil zerbricht. Auf dem Foto wird die Behandlung einer solchen Verletzung gerade geübt. Ersthelfer werden regelmäßig nachgeschult. Dabei erhalten Sie auch Instruktionen zur Erstversorgung chemikalienbedingter Verletzungen. Um vorbeugenden Unfallschutz kümmern sich darüber hinaus Sicherheitsbeauftragte und Brandschutzobleute. Sie können eine Liste mit den betreffenden Personen einsehen. Wie oft es zu einer behandlungsbedürftigen Verletzung kommt, können Sie einer Statistik entnehmen


