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Ich absolviere gerade das organisch-chemische Grundpraktikum. Dort muss man "Präparate kochen", was bedeutet, dass man organische Stoffe mit bestimmten Reagenzien umsetzt und dabei neue Verbindungen erhält. Man lernt dabei gewisse Gesetzmäßigkeiten kennen, nach denen die Stoffe miteinander reagieren. Jede hergestellte Substanz ist eindeutig zu identifizieren. Heutzutage geschieht das fast ausschließlich durch spektroskopische Methoden. Das hier zum Beispiel ist ein FT-IR-Spektrum. Die Banden werden durch Schwingungen des Moleküls hervorgerufen. Aus der Lage und Intensität der Banden kann man Schlussfolgerungen ziehen, ob der gemessene Stoff z.B. ein Alkohol oder eine Carbonsäure ist oder was für funktionelle Gruppen er sonst noch hat. Das Spektrum habe ich gerade selbst aufgenommen. Die meisten Spektrometer werden heutzutage mit einem PC gesteuert. Schon gesehen, dass am energiereichen Ende des Spektrums die Lichtleistung etwas mickrig war? Na ja, der Assistent wird schon nichts sagen, so schlimm ist es ja auch gar nicht.


