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Wie sind die Aussichten, dass ich nach dem Bachelorexamen in den Masterstudiengang übernommen werde?

Sie werden nicht automatisch in den Masterstudiengang übernommen, sondern müssen sich darum bewerben. Eine 'Bewerbung' kann angenommen oder abgelehnt werden. Immer wieder geistern Meldungen durch die Presse, dass nur eine Auswahl der (besten) Bachelorabsolventen zum weiteren Masterstudium zugelassen werden soll. Gießkannenartig für alle Studiengänge von oben herab verordnete - meist landesspezifische - Quoten tragen leider nicht dem jeweiligen individuellem Arbeitsmarktbedarf an Bachelor- und Masterabsolventen Rechnung, weshalb sich die Anbieter naturwissenschaftlicher und technischer Studiengänge vehement gegen die Quotierung wehren. An unserem Institut beträgt die Zahl der Studienplätze im Masterstudiengang nach dem Stand vom WS 2009/10 etwa 60 % der Anzahl der Studienplätze im Bachelorstudiengang. Das hört sich zunächst dramatisch an, aber traditionell brechen viele Studienanfänger das Chemiestudium nach kurzer Zeit ab. Außerdem gibt es auch Bachelorabsolventen, die von vornherein den Ausstieg in den Beruf wählen und gar nicht vorhaben, weiter zu studieren. Dennoch hat es im Institut zum WS 2009/10 zum ersten Mal ein Auswahlverfahren geben müssen, weil es mehr Bewerber gab als Plätze vorhanden waren.

In dem Auswahlverfahren spielt natürlich die Note des Bachelorexamens eine Rolle aber auch das Ergebnis von Bewerbungsgesprächen. Das genaue Verfahren wird für jeden Zulassungszeitraum in sog. Vergabesatzungen geregelt, deren aktuelle Version Sie sich bitte selbst anschauen müssen.

Ihre Chancen, in den Masterstudiengang übernommen zu werden, sind also umso größer, je besser Ihre Abschlussnote ist. Ein "NC" kann man dafür allerdings nicht angeben. Nicht nur, weil man den für zukünftige Bewerbungsverfahren sowieso nie angeben kann, weil es dabei immer auf das aktuelle Verhältnis zwischen Bewerber- und Platzzahl ankommt sondern auch, weil die Auswahlgespräche überdies bedingen, dass z.B. auch Studiendauer, Zielstrebigkeit des Studienvorhabens und andere Dinge mit berücksichtigt werden und das zur Umgruppierung der nach Abschlussnote sortierten Bewerber führen kann.

Die Zulassungszahlen werden nicht vom Institut festgelegt, sondern von der zentralen Universitätsverwaltung vorgegeben. In die Zukunft kann keiner blicken. Absolventen sind also gut beraten, sich zum Masterstudium an mehreren Universitäten zu bewerben.

 





 

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T.Lehmann | Letzte Aktualisierung: 29.07.2009| Links