Wie lang ist die Studiendauer?
Die Regelstudienzeit beträgt im Bachelorstudiengang 6 Semester und im Masterstudiengang weitere 4 Semester. Für beide Studiengänge brauchen Sie also insgesamt 10 Semester. Das ist ein Semester mehr als dies bei den Diplomstudiengängen der Fall ist. Diese Eckwerte sind festgelegt, können also von einer einzelnen Universität nicht in eigenem Ermessen verändert werden. Das zusätzliche Semester wird für die im Bachelorstudiengang vorgesehenen Veranstaltungen zur Allgemeinen Berufsvorbereitung benötigt.
Wenn Sie das Studium in der Regelstudienzeit abschließen wollen, so verlangt dies einen intensiven Arbeitseinsatz. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass Sie in jedem Semester Lehrveranstaltungen im Umfang von 30 Leistungspunkten absolvieren müssen. Ist Ihnen dieses Pensum zu viel oder bestehen Sie einige Prüfungen zu den Lehrveranstaltungen nicht auf Anhieb, so kann sich das Studium verzögern.
Personalchefs werfen bei Bewerbungen im allgemeinen ein scharfes Auge auf die Studiendauer, denn wie man schon aus der Physik weiß, ist die Leistung als Arbeit pro Zeiteinheit definiert. Wer also das gleiche Pensum in kürzerer Zeit erledigt, gilt als derjenige mit der besseren Leistung. Sie werden aber nun nicht gleich verzweifeln müssen, wenn Ihr Studium ein oder zwei Semester länger dauert. Sollten es aber 4 oder 5 Semester mehr sein, so schmälert das ganz sicher deutlich Ihre Bewerbungsaussichten. BAföG gibt es nur für die Regelstudienzeit - und keinen Monat länger.
Wenn Sie die Regelstudienzeit einhalten wollen, müssen Sie bereit sein, ein hohes Arbeitspensum auf sich zu laden. Sie können sich dabei darauf verlassen, dass wir Ihnen einen durchorganisierten Studienplan anbieten, der einen lückenarmen und überschneidungsfreien Besuch der Lehrveranstaltungen ermöglicht.

