Zufallsbild

 


 

Wie teuer ist das Studium? Was brauche ich für Hilfsmittel?

Die aktuellen Semestergebühren und die damit verbundenen Leistungen entnehmen Sie bitte den Informationen des Immatrikulationsbüros. Für das Studium selbst sollten Sie nicht zu wenig Geld für den Kauf von Lehrbüchern vorsehen. Rechnen Sie im Durchschnitt mit ca. 50,- € pro Lehrbuch. Für jedes Fachgebiet, was Sie im laufenden Semester belegen, brauchen Sie in der Regel ein bis zwei Fachbücher. 500 € pro Jahr kommen da schnell zusammen. Sie können sich viele Lehrbücher auch in der Lehrbuchsammlung ausleihen. Die Ausleihe ist jedoch befristet und natürlich können Sie nicht sicher sein, ob noch eines der vorhandenen Exemplare für Sie da ist, wenn Sie dort erscheinen. Mit eigenen Büchern können Sie besser arbeiten, Sie können z.B. wichtiges unterstreichen oder sich Anmerkungen an den Rand kritzeln. Je mehr Bücher Sie sich also selbst kaufen können umso besser.

Ein eigener Computer ist unabdingbar. Textverarbeitung unter Einbindung von Formeln und Grafiken ist Standard. Preiswerte und sogar kostenfreie Chemie-Programme können Sie über die

Chemie Lehr- und Lernhilfen

herunterladen. Generell hat das Internet auch in der Chemie heutzutage eine immense Bedeutung.

Viele Studenten haben heute schon Laptops und gestalten damit z.B. ihre Vorträge mit Powerpoint-Präsentationen, die sie mit den institutseigenen Beamern projizieren. Vorsicht: Laptops sind heiß begehrte Beute von Langfingern!

Für die Arbeit im Labor brauchen Sie mindestens zwei Laborkittel, damit Sie immer einen sauberen Kittel zum Wechseln haben, wenn der andere verschmutzt ist. Anfänger haben meist noch nicht so viel präparatives Geschick. Deshalb hat so ein Kittel bald Löcher. Wenn Stopfen und Flicken nicht mehr hilft, muss er durch einen neuen Kittel ersetzt werden. Sie haben vieleicht schon davon gehört, dass der Kittel aus Baumwolle sein sollte. Auch bestimmte baumwollhaltige Mischgewebe sind brauchbar. Wenn Sie sehr preiswert zu einfachen Kitteln kommen wollen, erkundigen Sie sich bei den Fachschaftlern, die in der Regel zum jeweiligen Semesteranfang preiswerte Sammelbestellungen machen. Eine ganz pfiffige Idee ist es, die Kittel vielleicht schon 1 Semester vor Ihrem Studienbeginn zu holen. Dann haben Sie vielleicht etwas mehr Ruhe dazu, weil sie zum Studienbeginn wahrscheinlich eine ganze Menge andere Dinge im Kopf haben (müssen). Wenn Sie einen wirklich guten Kittel haben wollen (schön lang, viele Taschen, schnelltrocknend), müssen Sie gängige Marktpreise investieren. (z.B. "Labormantel" bei Carl-Roth.)

Schutzbrillen bekommen Sie für jedes Praktikum gestellt. Manche Praktikanten kaufen sich trotzdem lieber eine eigene Schutzbrille, was eine Reihe von Vorteilen hat:

In den Praktika bekommen Sie es relativ schnell mit für Ihre Geldbörse entsetzlich teuren Geräten zu tun. Da Sie mit etlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen studieren, reißen die Kosten für die Praktika auch bei uns ein großes Loch in die Haushaltskasse. Viele Universitäten zwingen deshalb Ihre Praktikanten rigoros, sich die benötigten Gerätschaften entweder selbst zu kaufen oder alles Fehlende oder Defekte auf Heller und Pfennig zu ersetzen. Bei uns kommen sie derzeit noch mit einer maßvollen Mitbeteiligung an den Wiederbeschaffungskosten davon. Auch bei durchschnittlichem Geschick müssen Sie in manchen Praktika damit rechnen, ein paar Euro Ersatz- und Verbrauchskosten entrichten zu müssen. Leider kommen private Haftpflichtversicherungen für solche Kosten nicht auf (es sei denn, hin und wieder aus Kulanz) und leider gibt es auch keine Ausbildungsversicherung, die aus lauter Menschenfreude nur ein paar Euro Beitrag verlangt, aber hinterher bereitwillig hohe Rechnungen begleicht. Eine Ausbildungshaftpflichtversicherung, die sich auf die Absicherung von kapitalen Schäden (z.B. Schaden durch einen schuldhaft verursachten Brand) beschränkt, ist dagegen interessant und meist auch recht preiswert. Um derartige Versicherungen müssen Sie sich selbst kümmern. Ein Angebot finden Sie bei der GDCh.

 





 

 Institut für Chemie und Biochemie | Kontakt
T.Lehmann | Letzte Aktualisierung: 03.03.2009| Links