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Welchen Studienabschluss brauche ich, um mich für den Masterstudiengang Chemie der FU Berlin bewerben zu können?

Der Masterstudiengang Chemie der FU Berlin erfordert zwingend einen Bachelorabschluss im Fach Chemie bzw. einen Abschluss, der diesem Abschluss gleichwertig ist. Ein Bachelorabschluss "Chemie und noch irgendetwas anderes", (z.B. "Engineering", "Marketing") ist dem Bachelorabschluss Chemie nicht gleichwertig, Bachelorabschlüsse in angrenzenden Fächern, z.B. Biochemie oder Pharmazie ebenfalls nicht.

Im Fach Chemie gibt es aufgrund des sog. "Würzburger Modells" auch sog. "reformierte Diplomstudiengänge". Auch wenn diese Studiengänge ebenfalls einen modularisierten Aufbau haben, ist nach dem 6. Semester ein Wechsel in den Masterstudiengang nicht möglich, da die Eingangsvoraussetzung für Masterstudiengänge generell ein "berufsqualifizierender Abschluss" ist, den man nicht "mittendrin" im Diplomstudiengang erwirbt.

Fachhochschulen bieten ganz gewiss qualifizierte Ausbildungsgänge an, die aber anders fokussiert und deshalb mit Universitäts-Bachelorabschlüssen nicht kompatibel sind.

Ausländische Bachelorabschlüsse, die nicht im Rahmen des ECTS-Systems erworben sind, sind häufig ebenfalls nicht kompatibel, weil zum Beispiel politische Lehrveranstaltungen in einem Umfang in das Studium integriert sind, dass der verbleibende Aufwand für das Chemiestudium nicht mehr vergleichbar ist. Oft ist auch die praktische Ausbildung erheblich geringer.

Ein Studienabschluss ist zum Bachelorabschluss im Fach Chemie dann äquivalent, wenn er sich im Rahmen dessen bewegt, was üblicherweise an deutschen Universitäten zur Bachelorausbildung im Fach Chemie gehört. Es ist also keineswegs notwendig, dass die Lehrveranstaltungen sich exakt entsprechen müssen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einen kompatiblen Bachelorabschluss haben, schätzen Sie dies im Vorfeld zunächst selbst ein, indem Sie die in Ihrem Studium absolvierten Module wie im letzten Absatz beschrieben mit den Modulen des Bachelorstudiengangs Chemie der FU Berlin vergleichen und nachsehen, ob Sie insbesondere fuer die Pflichtveranstaltungen Äquivalente vorzuweisen haben.

Wer einen nicht äquivalenten Bachelorabschluss hat, kann an der FU Berlin nur in den Bachelorstudiengang Chemie wechseln, um dort die fehlenden Qualifikationen nachzuholen. Wenn man das will, ist die Frage nach dem Umfang der aus dem bisherigen Studiengang anrechenbaren Leistungen wichtig, weil sich daraus der Aufwand ergibt, der noch für das Bachelorstudium Chemie aufzuwenden ist. Auch hier prüfen Sie dies bitte zunächst im Vorfeld selbst, um sich darüber klar zu werden, ob es aus Ihrer Sicht überhaupt Sinn macht, die zusätzliche Zeit im Bachelorstudiengang zu investieren. Da Sie in diesem Fall einen Bachelorabschluss an der FU Berlin anstreben, müssen Sie für den Studienabschluss ein exaktes Äquivalent der in diesem Studiengang vorgesehenen Module zusammentragen.

Eine leicht verständliche Beschreibung der Pflichtveranstaltungen des Bachelorstudiengangs Chemie der FU Berlin finden Sie im Studienplan. Für die dort aufgelisteten Veranstaltungen finden Sie Links mit Beschreibungen über deren Inhalt und Umfang. Diese Lehrveranstaltungsbeschreibungen sind auch direkt recherchierbar. Für die "Allgemeine Berufsvorbereitung" müssen Sie ein 8-wöchiges Betriebspraktikum in einem chemischen Unternehmen, sowie weitere Wahlveranstaltungen im Umfang von 11 Leistungspunkten nachweisen. Für diese Lehrveranstaltungen können Sie provisorisch alle Lehrveranstaltungen vormerken, die nicht in den Pflicht- und Wahlpflichtkatalog des Chemie-Bachelorstudiums passen. Wenn es um die Frage der Äquivalenz Ihres schon erworbenen Studienabschlusses geht, können Sie auch bei den Wahlpflichtveranstaltungen davon ausgehen, dass wir auch erworbene vertiefende Qualifikationen in anderen chemischen Fachgebieten als Äquivalent anrechnen.

 





 

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T.Lehmann | Letzte Aktualisierung: 31.08.2012| Links